Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit.
Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Buckelwale und fliegende Schweine
„Planet Ozean“ heißt die spektakuläre neue Ausstellung, die ab dem 15. März bis zum Jahresende im Gasometer Oberhausen die Welle macht. Doch nicht nur riesige Buckelwale, Tiefsee-Kraken und Haie sind verlockende Gründe, Oberhausen anzusteuern. Auch Musikfreaks des Progrock sollten sich auf die Socken machen, um durch die derzeitige Ausstellung der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen „Hipgnosis Breathe“ zu tanzen.
Mehr als 120 Plattencover
Mehr als 120 Plattencover von Bands wie Pink Floyd, Led Zeppelin, Genesis, 10 cc und anderen kultigen Bands sind dort zu bewundern; gestaltet von dem legendären britischen Fotostudio „Hipgnosis“. Dazu gibt es per Audio-Guide die entsprechende Musik auf die Ohren. Herrlich!
Die beiden Hipgnosis-Gründer Aubrey Powell und Storm Thorgerson realisierten auch die legendäre Plattenhülle zu Pink Floyds Album „The Dark Side oft he Moon“, das in diesem Jahr 50 Jahre alt wird. Wer kennt es nicht, das Cover mit dem schwarzen Hintergrund, auf dem das lichtbrechende Prisma die Farben des Regenbogens zaubert?
Auch andere Motive aus der Werkstatt von Hipgnosis genießen heute Weltruhm: Das über London fliegende pinke Ballon-Schwein, das sich unglücklicherweise losriss, Kühe auf Feldern zu Tode erschreckte und den Verkehr des Londoner Flughafens Heathrow störte, wurde ein Wahrzeichen von Pink Floyd.
Tierischer Aufwand für das Albumcover „Look Hear
Und welch buchstäblich tierischer Aufwand wurde für das Albumcover „Look Hear?“ von 10cc getrieben? Da liegt ein Schaf auf einem Chaise-Longue-Sofa am Strand vor dem Pazifischen Ozean auf Hawaii. Verrückt. Genauso wie die Geschichte, die der Fotograf Aubrey Powell dazu erzählt. Da es auf Hawaii keine Liegen gegeben habe, musste er tatsächlich eine anfertigen lassen. Die fünf Tage Wartezeit bis zur Lieferung genoss er beim Schwimmen und Sonnenbaden: „Als es endlich soweit war, erhielt das Schaf ein Fellstyling und eine Pediküre. Es war das mindeste, was ich für das Tier tun konnte“, schrieb er.
Leider stellte sich heraus, dass Schafe keine große Affinität zum offenen Meer besitzen. Und so mussten zwei stattliche Border Collies und andere „Überredungskünste“ das Tier in Schach bzw. auf dem Sofa halten.
Herrliche Geschichten, die Erinnerungen an die Jugendzeit wecken. Bis zum 5. Mai ist die originelle Ausstellung sie zu sehen. Und danach geht´s in die Riesentonne nebenan, zu den Haien und Buckelwalen.




























