Hugo Boguslawski stellt ab Freitag den 3. Mai seine Bilder in Dorsten aus. Der Künstler gibt Einblicke aus seinen Exkursionen und entführt den Besucher nach Andalusien.
Boguslawski wurde 1970 in Gelsenkirchen geboren von 1991 bis 2002 studierte er Malerei an der Kunstakademie in Münster. 1995 wurde er zum Meisterschüler bei Professor Hermann-Josef Kuhna an der Kunstakademie. Seit 2000 lebt und arbeitet er in Düsseldorf. Seine Arbeitsweise ist vielschichtig.

Er ist bekannt für seine einzigartige Herangehensweise an abstrakte, strukturelle Malerei, die tief in der Landschaft verwurzelt ist. Seit seiner Einladung durch den Kunstverein Virtuell-Visuell e. V. in Dorsten im Jahr 2014 hat Boguslawskis Werk eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen.

Boguslawskis Fokus liegt dabei auf den strukturellen Aspekten der Natur, insbesondere auf der Vernetzung und Verwebung ihrer Elemente. Von physischen Formen wie Buschwerk, Geäst und Gestein bis hin zu nicht-körperlichen Erscheinungen wie Schatten und Lichtbrechung im Wasser – er betrachtet die scheinbar alltäglichen Details mit einem Auge für den malerischen Reiz, den sie verbergen.
Boguslawski im Detail
Anders als viele Landschaftsmaler konzentriert sich Boguslawski nicht auf romantische oder narrative Darstellungen. Er sucht stattdessen Inspiration in vermeintlich unscheinbaren Motiven wie Ginsterbüschen im Gegenlicht, Reifenspuren im Steinbruch oder überwucherten Böschungen.

Hier findet geht es zur Website : Hugo Boguslawski
Um solche Orte zu erkunden und zu erfassen, unternimmt Boguslawski regelmäßig ausgedehnte Recherche-Reisen und Wanderungen in Regionen wie den Alpen, dem Bergischen Land, der Eifel, dem Hohen Venn und der Ostseeinsel Bornholm. Diese Landschaften bieten ihm den beständigen Input, den er für seine Kunst benötigt.

Kürzlich kehrte Boguslawski von einer zweimonatigen Reise nach Andalusien zurück, wo er neue Inspirationen sammelte und Aquarellstudien schuf, die seine neuesten Arbeiten beeinflussten. Diese intensive Auseinandersetzung mit Aquarelltechniken spiegelt sich dazu nun deutlich in seiner Malerei wider.
Obwohl Boguslawski weiterhin seine typische strukturelle Abstraktion beibehält, wird in einigen seiner aktuellen Werke eine deutliche Gegenständlichkeit sichtbar. Die Leichtigkeit und Transparenz des Aquarells findet sich ebenfalls in einigen seiner neuen Ölgemälde wieder, die eine faszinierende Weiterentwicklung seines Stils darstellen.

Die Vernissage findet am 3. Mai um 19 Uhr im Franz Dorsten statt. Ein Künstlergespräch ist für den 18. Mai um 12 Uhr geplant.
franz
Kultur-Mitte Dorsten
in der Franziskanerpassage
Lippestraße 5
46282 Dorsten
Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 14 Uhr.
Weitere Informationen: Das Franz




























