Die Ü40 des BVH Dorsten hatte am vergangenen Samstag eine wichtige Begegnung. Es stand die Endrunde zur Westdeutschen Meisterschaft in Duisburg auf dem Spielplan.
Schon früh machten sich die Holsterhausener auf den Weg nach Duisburg, um an der westdeutschen Meisterschaft teilzunehmen. Zuvor hatten die Oldies vom Waldsportplatz bereits die Kreismeisterschaft gewonnen und bei der Westfalenmeisterschaft den zweiten Platz belegt, womit sie sich für die Endrunde der Westdeutschen Meisterschaft qualifiziert hatten.
Fans reisten im Kleinbus an
Unterstützt wurden die Grün-Weißen dabei auch von einigen Anhängern, die mit einem Kleinbus angereist waren. Im Auftaktspiel trafen sie auf den SC Wiedenbrück, dem sie im Finale der Westfalenmeisterschaft noch unglücklich mit 1:2 unterlegen waren. Diesmal dominierte der BVH von Beginn an das Spiel und besiegte den SC mit 3:0, was ein deutliches Ausrufezeichen setzte.
Anschließend bezwangen sie den spielstarken TuS Rheinland Dremmen und führten zusammen mit Bayer Leverkusen die Tabelle an. Dann kam es zum Duell der beiden besten Teams dieser Endrunde. Die Werkself aus Leverkusen, gewarnt vor den Holsterhausenern, setzte sich am Ende in einem harten Kampf überaus glücklich in der sechsten Minute der Nachspielzeit durch ein umstrittenes Tor mit 1:0 durch und zog damit an den Holsterhausenern vorbei. Diese gaben jedoch weiter alles und bezwangen zunächst den VfB Spelldorf mit 1:0.
Leverkusen konnte seinerseits nur ein torloses Unentschieden gegen Wiedenbrück verbuchen und musste deshalb sein letztes Spiel gegen Spelldorf unbedingt gewinnen, da der BVH ein 2:0 gegen Düsseldorf 04 vorgelegt hatte und auf Schützenhilfe von Spelldorf gegen Leverkusen hoffen musste. Trotz guter Möglichkeiten gewann Leverkusen am Ende durch ein Kießling-Tor mit 1:0. Bei einem Unentschieden hätte der BVH Dorsten die Nase vorn gehabt.

Deutsche Fußballmeisterschaft nur knapp verpasst
Mit 12 Punkten und 7:1 Toren belegten die Grün-Weißen am Ende den zweiten Platz und verpassten somit denkbar unglücklich die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Berlin. Der BVH erhielt von den beteiligten Teams großes Lob für die kolossale Leistung. Mirko Urban vom BVH sicherte sich den Titel des Torschützenkönigs vor Stefan Kießling.




























