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Peter Trabner fesselt Publikum im Bürgerpark Maria Lindenhof

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Am 24. August 2024 verwandelte sich der Bürgerpark Maria Lindenhof in eine Arena der Gedankenspiele. Im Rahmen des von der Stadt Dorsten und der Vereinten Volksbank initiierten Kultursommers 2024 hatte Johannes Kratz, Vorsitzender des Bürgerparkvereins, eine ganz besondere Idee. Bei der Suche nach Künstlern für die Reihe DOLCE VITA IM PARK stieß er auf den renommierten Schauspieler Peter Trabner.

Der sagte spontan zu und kam jetzt mit seinem Stück „The circle of nature“ zur Auftaktveranstaltung nach Dorsten.

Lebhafte Diskussionen über die Vorstellung hinaus

Am frühen Abend versammelten sich Kulturbegeisterte vor dem Vereinsheim unter freiem Himmel. Sie wurden Zeuge einer außergewöhnlichen Interpretation von Friedrich Hölderlins „Der Tod des Empedokles“. Peter Trabner ist u.a. bekannt für seine Rolle in „Requiem für einen Freund“. Er entführte dabei das Publikum in eine Welt, in der das erste Umweltdrama der Literaturgeschichte auf erschreckend aktuelle Weise neu interpretiert wurde.

Parkbürgermeister Hans Kratz. Foto: Ralf Meier

In einer bemerkenswerten Entscheidung für Nachhaltigkeit verzichtete die Aufführung auf technische Hilfsmittel. So entstand eine intime Atmosphäre, die die Zuschauer von der ersten Minute an in ihren Bann zog.

Foto: Ralf Meier

Peter Trabner zeigt seine schauspielerische Vielfalt

Mit beeindruckender Präsenz und schauspielerischem Können gelang es Peter Trabner, die komplexe Handlung zum Leben zu erwecken. Er verkörperte dabei nicht nur Empedokles, den griechischen Denker und Magier. Zudem mimt er einen modernen Schauspieler, der an der Aufgabe, Hölderlins Werk zu inszenieren, beinahe zerbricht. Die Parallelen zwischen dem Scheitern Hölderlins an seinem Dramenprojekt und dem fiktiven Schauspieler, der in der Psychiatrie landet, wurden mit einer Mischung aus Humor und Tragik dargestellt.

Seine One-Man-Show war gespickt mit tiefgründigen Reflexionen und spontanen Einlagen, die das Publikum mal zum Lachen, mal zum Nachdenken brachten. Die Anspielungen auf globale Konzerne und deren fragwürdige Umweltpraktiken brachten dabei nicht nur Schmunzeln hervor. Sie offenbarten auch die Paradoxien unseres Umgangs mit der Natur.

Das rundum gelungene Event reiht sich nahtlos in die Erfolgsgeschichte des Kultursommers 2024 ein und macht neugierig auf die nächsten Veranstaltungen.

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