Ab Sonntag heißt es wieder: „Auf die Räder, fertig, los!“ Denn der Kreis Recklinghausen tritt erneut geschlossen beim Stadtradeln an und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich dieser bundesweiten Aktion für den Klimaschutz anzuschließen. Über drei Wochen hinweg sollen möglichst viele Menschen im Kreisgebiet ihre Alltagswege auf dem Fahrrad zurücklegen und dabei Kilometer für eine bessere Umwelt sammeln.
Landrat Bodo Klimpel ruft die Bevölkerung zur aktiven Teilnahme auf: „Mit diesem sportlich-freundschaftlichen Wettbewerb haben wir die Möglichkeit, gemeinsam einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir können zeigen, dass man emissionsfrei und kostensparend mobil sein kann.“ Er ermutigt alle, das Fahrrad für den Arbeitsweg, den Einkauf oder einfach für eine entspannte Radtour zu nutzen: „Jeder Kilometer zählt!“
1.400.000 Kilometer im vergangenen Jahr sind zu schlagen
Im vergangenen Jahr haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kreis Recklinghausen beeindruckende 1,4 Millionen Kilometer erradelt und dabei rund 231 Tonnen CO2 eingespart. „Unser Ziel für dieses Jahr ist klar: Wir wollen die 1,5 Millionen-Kilometer-Marke knacken“, erklärt Klimpel optimistisch und verweist auf die günstigen Wetterprognosen für die kommenden Wochen. Ein zusätzlicher Anreiz: Das Klima-Bündnis prämiert die fünf Kommunen mit den meisten erradelten Kilometern.

Stadtradeln steht allen Menschen im Kreis offen
Mitmachen kann jeder, der im Kreis Recklinghausen lebt, arbeitet, in einem Verein aktiv ist oder eine (Hoch-)Schule besucht. Besonders motivierend ist die Teilnahme in Teams, wie die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt. Der gemeinschaftliche Gedanke und der freundschaftliche Wettkampf unter den Teams sorgen für einen zusätzlichen Ansporn. Teams können bereits ab zwei Personen gebildet werden. Wer kein eigenes Team hat, kann sich dem „offenen Team“ seiner Kommune anschließen.
Die erbrachten Kilometer können bequem über die Stadtradeln-App erfasst oder manuell auf der Website eingetragen werden. Die App bietet den Vorteil, dass die Daten direkt eingebunden sind und anonymisiert an die Technische Universität Dresden weitergeleitet werden. Dort können Experten sie wissenschaftlich auswerten. Diese Daten helfen den Planern, eine moderne, datenbasierte Verkehrsplanung zu entwickeln und umzusetzen.
Auch das Schulradeln startet wieder
Ein besonderes Highlight ist auch in diesem Jahr wieder das „Schulradeln“, ein Sonderwettbewerb innerhalb des Stadtradelns. Hier steht die Förderung der Mobilität von Schülerinnen und Schülern im Vordergrund. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig an ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten heranzuführen. Dabei suchen die Veranstalter landesweit die „fahrradaktivste Schule in NRW“. Teilnehmen können sowohl Grundschulen als auch weiterführende Schulen, für die es zudem einen Kreativwettbewerb gibt. Die aktivsten Schulen werden auf einer landesweiten Abschlussveranstaltung im Herbst ausgezeichnet.
Das Stadtradeln ist eine Aktion des Klima-Bündnis e. V. und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe im Engagement für den Klimaschutz entwickelt. Es geht darum, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen, um auf diese klimafreundliche Mobilitätsform aufmerksam zu machen. Gleichzeitig fördert das Radfahren die eigene Gesundheit und erhöht die Lebensqualität in den Kommunen.
Mit welchen Fahrzeugen kann man mitmachen?
Die Teilnahmebedingungen sind einfach: Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVZO) als Fahrräder gelten. Auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können die mit Rollstuhl oder Handbike zurückgelegten Kilometer erfassen und beim Stadtradeln eintragen.
Alle wichtigen Informationen sowie die Anmeldung zum Stadtradeln 2024 finden Interessierte unter www.stadtradeln.de/kreis-recklinghausen.




























