StartLokalesFreizeitGrusel im Geheimdepot: Rätseln mit Schockgarantie

Grusel im Geheimdepot: Rätseln mit Schockgarantie

Veröffentlicht am

Die Rätselräume des Geheimdepots und der Gold Chamber in Dorsten-Hervest öffneten ihre Türen am langen Halloween-Wochenende 2024 unter dem Thema „Chamber Of Screams“. Abenteuer erleben kann man hier aber das ganze Jahr.

Vom 31. Oktober bis zum 3. November konnten Rätselfreunde bei Das Geheimdepot / Gold Chamber im Creativquartier Fürst Leopold in Dorsten-Hervest nicht nur ihre grauen Zellen trainieren, sondern auch ihre Nerven. Zusätzlich zu den nicht immer einfachen Rätseln haben einige Live-Scare-Actors nämlich in den Räumlichkeiten des Geheimdepots ihrer Jobbeschreibung alle Ehre gemacht. Sie lehrten den Teilnehmern das Fürchten. Für das Thema „Chamber Of Screams“ verkleideten sich die Teams des Rätsel-Standortes in Dorsten und des zukünftigen Standortes in Hamm.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.
Foto: Julian Konetzka

Gänsehaut und liebevoll gruselige Kostüme

Ab 18 Uhr – nach dem normalen Tagesgeschäft – wechselte an den vier Abenden die Lichttechnik. Lautsprecher spielten eine schaurige Geräuschkulisse mit Schreien ab. Nebelmaschinen erschwerten die Sicht und das verkleidete Personal lauerte, um die Kundschaft zu erschrecken. Für die Gänsehaut-Outfits der Angestellten war es der Geschäftsführung wichtig, keine Vorgaben zu machen. „Sie stecken viel mehr Liebe in die Kostüme, als wenn wir das vorgeben“, so Geschäftsführer Marvin Reuter. „Es ist viel besser, wenn sie sich selbst mit dieser Rolle identifizieren.“ Die Räume dekorierte das Team zusätzlich mit Riesenspinnen, Spinnweben und Skeletten.

Foto: Julian Konetzka

Das Anzahl der Tickets war begrenzt, etwa 90 Prozent des Kontingents wurden verkauft. Die Kunden, die sich auf 90 Minuten Gesamtspielzeit für die 20 verfügbaren Rätsel eingestellt hatten, überraschte Das Geheimdepot bei ihrer Ankunft mit weiteren, kostenlosen 30 Minuten. Für Teilnehmer Kenneth Florstedt ist das Schock-Konzept aufgegangen. „Wir sind da gerade in dem Laserrätsel rumgekrochen und dann kam die Nonne da rein.“

Foto: Julian Konetzka

Ronja Filthais bezeichnet sich selbst als „Schissbuxe“ und hatte erst gar nichts über die Horror-Details gewusst, bis sie mit Freundin Yasemin Cam ankam. Das verkleidete Team des Geheimdepots konnte die beiden erfolgreich erschrecken und sie waren sich einig, dass das Event „schon gruselig“ gewesen sei.

Foto: Julian Konetzka

Für den Standort in Hamm wartet die Geschäftsführung derzeit noch auf Abnahmen. Wieder wird das Geheimdepot das Zechengelände nutzen. „Wir haben uns einfach in die Architektur verliebt und möchten die für die Leute zugänglich machen“, so Reuter.

Foto: Julian Konetzka

Abenteuer und Grusel das ganze Jahr

Wer die Halloween-Rätsel verpasst hat, kann sich das ganze Jahr über in bestimmten Projekten weitergruseln, zum Beispiel mit der Addams Family in „Wednesday’s Rache“ oder mit „Qualen“, das im Dorstener Ursulinen-Kloster im Jahr 1521 spielt. 

Mehr Informationen zum Geheimdepot und zur Mining Adventure World erhält man auf der offiziellen Homepage.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Geschichtsstation an der Agathaschule zerstört

Mit großer Bestürzung hat die Agathaschule die Zerstörung der 49. Dorstener Geschichtsstation festgestellt. Unbekannte hatten am Wochenende das Glas der Station auf dem Schulgelände so...

Klick mich!