StartGesundheitStadt Dorsten plant Refill-Netzwerk: Kostenloses Trinkwasser für alle

Stadt Dorsten plant Refill-Netzwerk: Kostenloses Trinkwasser für alle

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Die Stadt Dorsten startet eine Initiative, um bis zum Sommer ein flächendeckendes Netzwerk von Refill-Stationen aufzubauen. Ziel ist es, Bürgern gerade an heißen Sommertagen unkomplizierten Zugang zu kostenlosem Trinkwasser zu ermöglichen – eine Maßnahme, die sowohl die Gesundheit schützt als auch die Umwelt entlastet.

Das Refill-Konzept wurde 2017 in Hamburg als ehrenamtliche Bewegung ins Leben gerufen und ist ebenso einfach wie effektiv: Wer eine wiederverwendbare Trinkflasche mit sich führt, kann diese an teilnehmenden Stationen kostenfrei mit Leitungswasser auffüllen lassen. Diese Stationen sind an einem blauen Aufkleber zu erkennen und sind auf der Website www.refill-deutschland.de gelistet.

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Die Initiative fördert nicht nur den Zugang zu frischem Trinkwasser, sondern trägt auch aktiv zum Umweltschutz bei. Durch die Nutzung von Leitungswasser wird der Verbrauch von Einwegplastikflaschen reduziert und lange Transportwege für Getränke entfallen – ein klarer Gewinn für die Nachhaltigkeit.

Dorsten will Refill-Angebot ausbauen

Bislang gibt es in Dorsten nur wenige solcher Stationen, und vielen Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Refill-Bewegung noch unbekannt. Das möchte die Stadt ändern: „Als Beitrag zur Hitzeaktionsplanung möchten wir sowohl die Zahl der Refill-Stationen erhöhen als auch das Bewusstsein für ausreichendes Trinken bei großer Hitze schärfen“, erklärt die Stadtverwaltung.

In den kommenden Wochen werden daher gezielt Unternehmen und öffentliche Einrichtungen angeschrieben. Sie werden ermutigt, sich auf der Refill-Plattform zu registrieren und kostenloses Trinkwasser für die Bevölkerung bereitzustellen.

Gesundheit und Umweltschutz im Fokus

Die Dringlichkeit der Aktion ist nicht zuletzt durch die Auswirkungen des Klimawandels gegeben. In den letzten Jahren haben steigende Temperaturen und tropische Nächte zugenommen. Besonders im Sommer können Hitzewellen gesundheitliche Risiken mit sich bringen, wenn nicht ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird. „Unsere Körpertemperatur kann auf ein gefährliches Niveau steigen, wenn wir zu wenig trinken“, warnt die Stadt.

Gleichzeitig unterstützt die Initiative den Umweltschutz: Wer auf Leitungswasser oder regionale Pfandflaschen zurückgreift, vermeidet unnötigen Plastikmüll und verringert CO₂-Emissionen durch verkürzte Transportwege.

Engagement für eine nachhaltige Stadt

Die Stadt Dorsten ruft dazu auf, aktiv Teil des Refill-Netzwerks zu werden. Jede teilnehmende Institution oder Firma trägt nicht nur zum Gesundheits- und Hitzeschutz bei, sondern auch zur Förderung eines umweltbewussten Lebensstils. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies: Einfach Flasche mitnehmen, Wasser auffüllen und einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

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