Mehr Lohn fürMitarbeiter im öffentlichen Dienst fordert ver.di
DORSTEN. Zu einem massiven Warnstreik haben die Gewerkschaften aufgerufen. Besonders vor Ostern muss mit massiven Streiks im öffentlichen Dienst gerechnet werden, auch in Dorsten.
Insgesamt betroffen von dem laufenden Tarifstreit sind rund 2,3 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen.
200 Euro mehr
Ver.di und dbb fordert vom Bund bei den laufenden Tarifverhandlungen unter anderem sechs Prozent mehr Lohn sowie mindestens aber monatlich 200 Euro mehr im Monat. Dies gelte auch für die unteren und mittleren Lohngruppen. Dies hatte Bsirkse gefordert, aber dieser Mindestbetrag stößt auf erhebliche Ablehnung der Arbeitgeber. Ebenfalls sollen die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro pro Monat angehoben werden.
Keine Annäherung
Bereits im Vorfeld gab es hier bei der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam keine Annäherung. Nun soll der Druck durch angekündigte Streiks, laut ver.di erhöht werden.
Verhandelt wird für mehr Lohn, unter anderem für Erzieher und Sozialarbeiter, Krankenhäusern und Stadtverwaltungen, Mitarbeiter von Müllabfuhren, Straßenreinigungen, Bundespolizisten, Feuerwehrleute und Straßenwärter. Hier gebe es Nachholbedarf. Da aufgrund der derzeitigen Hochkonjunktur hierzulande die Steuereinnahmen sprudelten, sei Geld dafür durchaus vorhanden, so Bsirske. Er sprach von „goldenen Zeiten“ für die Wirtschaft – und daran sollten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes teilhaben. Den Arbeitgebern warf Bsirske eine Blockadehaltung vor, er sprach von einer „systematischen Hinhaltetaktik“. siehe auch:
Warnstreiks im Öffentlichen Dienst- Am Warnstreik in Dorsten nehmen unter anderem folgende öffentliche Kindertageseinrichtungen am 20.03.2018 teil.
- 1. Theodor-Heuss-Straße
Notgruppe für berufstätige Eltern ist eingerichtet. - 2. Wulfener Markt
Notgruppe für berufstätige Eltern eingerichtet - 3. Wischenstück
Notgruppe für berufstätige eingerichtet, benötigen aber noch eine zusätzliche Kraft zur Abdeckung der gesamten Betreuungszeit.
Da viele Krankheitsausfälle in den Einrichtungen zu verzeichnen sind, ist eine Reduzierung der Betreuungszeit durchaus möglich. - 4. Joachimstraße
keine Notgruppe – Einrichtung nimmt geschlossen am Warnstreiktag teil.
Rückmeldung der Kinder, die Betreuung benötigen erfolgt am Montag.Die Kinder werden bei Bedarfsanmeldung auf die Kindertageseinrichtungen verteilt, die nicht am Streik teilnehmen.
Einrichtungen die nicht am 20.03.2018 am Warnstreik teilnehmen werden:
1. Am Rehbaum
2. Am Kreskenhof
3. Vennstr.
4. Marlerstraße
5. Am Stuvenberg
6. Metastadt
pdf-Datei zum Warnstreik: Flugblatt ver.di




























