Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, doch für die Abschlussklasse des Jahres 1975 vom Gymnasium Petrinum fühlt es sich an wie gestern. Am vergangenen Samstag trafen sich 25 ehemalige Schüler im Jägerhof Einhaus in Dorf-Hervest zu einem gemütlichen Abendessen – begleitet von jeder Menge Erinnerungen, Lachen und Geschichten aus der gemeinsamen Schulzeit. Selbst zwei ehemalige Lehrer ließen es sich nicht nehmen, beim geselligen Beisammensein dabei zu sein.
Viele der Ehemaligen sind dem Kreis Dorsten treu geblieben, andere zog es in ferne Städte. Den weitesten Weg nahm ein Teilnehmer aus Nürnberg auf sich – ein Zeichen dafür, wie tief die Verbundenheit zur alten Schulzeit noch immer sitzt.

„Manche erkennt man sofort – andere nach kurzem Zögern“
Die Wiedersehensfreude war groß. Gesichter, Stimmen, Anekdoten – vieles kam wie von selbst zurück. „Man hat viele direkt wiedererkannt, die haben sich äußerlich kaum verändert“, erzählte Rolf Kölnberger schmunzelnd. „Aber bei manchen musste man schon nochmal höflich nachfragen.“
Auch beruflich hat sich die Klasse weit verzweigt. Einige wurden selbst Lehrer, andere schlugen akademische Wege ein – sogar ein Physiker ist mit von der Partie.

Rom 1974 – unvergesslich
Ein Thema, das immer wieder aufkam, war die Klassenfahrt nach Rom im Jahr 1974 – ein Highlight für viele der ehemaligen Schüler. „Wir erinnern uns noch oft daran, wie wir nachts durch die Straßen von Rom gezogen sind. Das war einfach unvergesslich“, so Peter Kobylski, sichtlich bewegt von der gemeinsamen Erinnerung.

Voller Vorfreude auf das nächste Wiedersehen am Petrinum
Der Abend war geprägt von fröhlichem Austausch, lebhaften Gesprächen und viel Nostalgie. Das Treffen hat die Vorfreude auf das nächste große Ereignis nur noch gesteigert: Am 27. September lädt das Gymnasium Petrinum zum großen Ehemaligentreffen für alle Jahrgänge ein – eine weitere Gelegenheit, alte Freundschaften zu pflegen und neue Erinnerungen zu schaffen.




























