Das zivilgesellschaftliche Bündnis „Wir in Dorsten gegen Rechts„ hat in den vergangenen Tagen im Stadtgebiet eigene Plakate unter Wahlplakaten der AfD angebracht. Mit der Aufschrift „AfD – gesichert rechtsextrem“ möchte das Bündnis eine kritische Auseinandersetzung mit der Wahlwerbung der Partei anregen.
Hintergrund der Aktion ist die derzeit laufende kommunale Wahlkampagne, in deren Rahmen die AfD in Dorsten mit zahlreichen Plakaten im öffentlichen Raum präsent ist. Die Aktivisten des Bündnisses sehen in ihrer Initiative eine Reaktion auf diese Sichtbarkeit. Ziel soll sein, die Inhalte und Wirkung der AfD-Werbung nicht unkommentiert zu lassen.
Ein Sprecher des Bündnisses erklärt: „Wir beziehen uns auf die Einschätzungen des Bundesamtes für Verfassungsschutz, das die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall führt. Einzelne Strukturen der Partei gelten laut Behörde bereits als gesichert rechtsextrem. Darauf möchten wir mit unserer Aktion sachlich hinweisen.“
Die Kommentarplakate sollen dabei ausdrücklich ein friedlicher und faktenbasierter Beitrag zum demokratischen Meinungsbildungsprozess sein. Das Bündnis betont, es wolle Bürgerinnen und Bürger in Dorsten ermutigen, sich kritisch mit politischen Aussagen auseinanderzusetzen. „Demokratie lebt vom Widerspruch“, heißt es von Seiten der Initiative.
Wir in Dorsten gegen Rechts engagiert sich seit mehreren Jahren für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft. Das Bündnis organisiert Bildungsangebote, Veranstaltungen und öffentliche Aktionen, um rechtsextremen, rassistischen und demokratiefeindlichen Strömungen entgegenzuwirken. Es versteht sich als parteiunabhängig und überkonfessionell.




























