Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen von Hervest gehen weiter. Am Samstag, 23. August, trafen sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher an der Streuobstwiese im Marienviertel zu einem Sommerfest mit Würstchen und Getränken.
Auch die Feuerwehr und die Pimpani Health Academy waren dabei. Besonderes Interesse weckte die Initiative „Zukunft Marienviertel“, die über ein großes Bauvorhaben informierte und noch tatkräftige Unterstützung sucht.
Über 100 neue Wohneinheiten im Marienviertel geplant
Die Initiative setzt sich für bezahlbaren Wohnraum im Marienviertel ein. Auf dem Gelände der ehemaligen G-H-Schule sollen mehr als 100 Wohneinheiten entstehen, darunter Mehrgenerationenhäuser, Reihenhäuser und demenzgerechte Wohnungen. Insgesamt sind fünf Baufelder vorgesehen, die jeweils unterschiedliche Wohnformen bieten sollen.

Auf Baufeld 1 ist ein genossenschaftliches Mehrgenerationenhaus geplant. „Wir wollen den Wohnraum so bezahlbar wie möglich machen, deshalb haben wir uns für das Modell mit der Genossenschaft entschieden. Es ist sehr wichtig in diesen Zeiten Wohnräume zu schaffen, die sich jeder leisten kann“, erklärt Monika Berendsen von der Initiative Zukunft Marienviertel.
Baufeld 2 wird demenzgerechtes Wohnen mit Betreuung und Pflege umfassen. „Der demografische Wandel in Dorsten ist ein Fakt, den man nicht vernachlässigen kann. In ein paar Jahren ist jeder vierte Dorstener über 65 Jahre alt. Man muss reagieren und demenzgerechtes Wohnen ermöglichen, das ist ein Ziel von uns“, betont Dietrich Sell.

Auf den Baufeldern 3 und 4 entstehen Reihenhäuser sowie Atriumhäuser. Realisiert werden sie nach dem Baugruppen-Prinzip. Das bedeutet: Mehrere Baugruppen schließen sich zusammen und finanzieren ihre Häuser selbst, ohne einen Investor einzuschalten. So behalten die zukünftigen Eigentümerinnen und Eigentümer mehr Gestaltungsspielraum und sparen Kosten für einen Bauträger.
Auf Baufeld 5 sind zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs Wohnungen vorgesehen.

Helferinnen und Helfer gesucht
Bis zum kommenden Jahr soll die Bauplanung abgeschlossen sein. Damit das Projekt gelingt, sucht die Initiative noch viele engagierte Unterstützerinnen und Unterstützer, insbesondere jüngere Menschen, die tatkräftig mit anpacken. Interessierte können sich über die Internetseite der Initiative informieren und ihre Hilfe anbieten: www.marienviertel.de/zukunft.

































