Auf ein Wort Herr Bürgermeister Stockhoff
Bürgermeister Tobias Stockhoff war am Samstag bei „Dorsten in Bewegung“ ebenfalls am Platz der Deutschen Einheit.
Er stellte sich den vielen Fragen der Bürgerinnen und Bürger. „Hallo Herr Bürgermeister, ich muss mal was los werden und habe eine Frage… „

Die häufig gestellten Fragen und die Antworten von Tobias Stockhoff haben wir zusammengefasst.
Sind Sie nie im Rathaus?
Im Regelfall bin ich ab spätestens acht Uhr bis meistens 16 Uhr im Rathaus. Danach sind dann Abendtermine mit Gruppen und Vereinen oder Sitzungen des Stadtrates bzw. seiner Ausschüsse. Mit den Terminen am Wochenende komme ich so auf rund 60 bis 90 Stunden pro Woche.
Aber warum kann ein Bürgermeister dann nicht mal eben sich mein Problem am Telefon anhören, wenn er eh acht Stunden pro Tag im Rathaus rumsitzt?
Nun, Dorsten hat rund 76.000 Einwohner. Bei 10 bis 20 Bürgeranregungen und Beschwerden pro Tag, die mich direkt sprechen wollen, wären das bei 5 bis 10 Minuten pro Fall etwa 1,5 bis 2 Stunden pro Tag, die ich nur am Telefon verbringen würde. Das ist in einer Stadt wie Dorsten leider nicht zu schaffen. Als Bürgermeister ist der Tag stark durchgetaktet. Man hat viele Gespräche mit den Fachleuten im Rathaus, mit Mitarbeitern anderer Behörden, mit Vereins- und Institutionsvertretern. Leider kann man da nicht „mal eben“ ans Telefon gehen. Aus diesem Grund wird man dann im Regelfall an unsere Pressestelle weitervermittelt, welche die Kritik oder die Anregung aufnimmt.
Ich will aber unbedingt, dass mein Fall dem Bürgermeister direkt vorgelegt wird?
Das ist ganz einfach. Schreiben Sie eine E-Mail an [email protected]. Alle Mails, die hier eingehen, werden von mir gelesen. Natürlich kann ich nicht jeden Fall selbst bearbeiten – das ist auch gut so, denn wir haben in allen Ämtern Fachleute, die viel tiefer in den Themen sitzen – aber vor der Antwort werde ich im Regelfall über das Ergebnis informiert bzw. versuche, an der Lösung mitzuwirken. Das nicht immer jede Antwort dem Bürger schmeckt, liegt dabei in der Natur der Sache.
Mit dem Schreiben hab ich es nicht so, ich will Sie unbedingt so sprechen. Wie geht das?
Im Gegensatz zu meinen Vorgängern habe ich mich entschieden, in Dorsten dezentral Bürgersprechstunden anzubieten und die Zahl der Bürgersprechstunden deutlich auszuweiten. Insgesamt habe ich so rund 50 Sprechstunden pro Jahr auf die elf Stadtteil verteilt – eine Sprechstunde pro Woche.
Die Termine werden spätestens eine Woche vorher in der Dorstener Zeitung oder in diversen Onlineportalen sowie unter www.dorsten.de angekündigt. Eine andere Möglichkeit ist: Sprechen sie mich doch einfach an, wenn Sie mich sehen. Im Regelfall habe ich fünf bis zehn Termine pro Woche, wo ich wie z. B. bei Schützenfesten, Kindergartenfesten oder besonderen Veranstaltungen einfach für Sie ansprechbar bin.
Wenn ich Ihnen direkt schreibe, wird mein Fall bestimmt schneller bearbeitet, oder?
Nein, da muss ich leider enttäuschen. Wenn jemand beispielsweise eine E-Mail an [email protected] schreibt, kümmern sich unsere Kolleginnen und Kollegen unmittelbar darum.
Bei Briefen und Faxe, die ich bekomme, läuft es so, dass ich diese im Regelfall einmal pro Tag konzentriert mit dem Posteingang bearbeite und weiterleite.
Wenn ich einen Leserbrief an die Zeitung schreibe, dann geht das aber bestimmt schneller, oder?
Nein, auch da muss ich leider enttäuschen. Es wäre doch ungerecht, wenn ein Einzelanliegen, nur weil es an die Zeitung geschickt wurde, schneller bearbeitet würde, als ein Anliegen, welches direkt an die Stadt geschickt wird. Schließlich haben auch die Bürger ein Recht darauf, dass ihr Schreiben so schnell wie möglich beantwortet wird. Im Regelfall dauert die Beantwortung zwischen ein paar Tagen bis zu einigen Wochen – wenn z. B. andere Behörden (z. B. Straßen.NRW, Kreis Recklinghausen, usw.) zu beteiligen sind.
Wenn Sie also ein Anliegen haben, haben Sie verschiedene Möglichkeiten:
E-Mail: [email protected]
Telefon: 02362 663333
Fax: 02362 665701
BürgerApp: https://buergerapp.dorsten.ruhr/aktuell/
oder persönlich beim nächsten Bürgermeister-vor-Ort-Termin…
PS: Facebook ist übrigens keine gute Plattform, um dienstliche Dinge zu besprechen. Bitte schreiben Sie daher grundsätzlich immer eine E-Mail an [email protected]
Auch hier gilt: Ich lese eine Facebook-Nachricht nicht schneller oder anders als eine E-Mail…




























