Am Donnerstag (18. September) beteiligt sich auch das Polizeipräsidium Recklinghausen, und damit die Polizei in Dorsten, am europaweiten Aktionstag „Tag ohne Verkehrstote“. Ziel der Aktion ist es, auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für mehr Rücksicht und Vorsicht zu schärfen.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen kamen im vergangenen Jahr zwölf Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. „Hinter dieser Zahl stehen tragische Schicksale. Für die Angehörigen ändert sich durch den Verlust von einem Tag auf den anderen das ganze Leben“, betont Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.
Kontrollen auch in Dorsten
Für die Autofahrer in Dorsten und Umgebung bedeutet der Aktionstag auch: Es wird verstärkt kontrolliert. Die Einsatzkräfte prüfen unter anderem Geschwindigkeit, Fahrzeugzustand, Gurtpflicht, Handynutzung sowie Führerschein und Fahrzeugpapiere.
„Wir setzen auf gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr“, so Zurhausen. „Nur wenn wir aufmerksam bleiben, Ablenkungen vermeiden und uns an die Verkehrsregeln halten, ist ein Tag ohne Verkehrstote möglich.“

Prävention an Schulen
Neben den Kontrollen setzt die Polizei weiterhin auf Präventionsarbeit. Mit dem Programm „Crash Kurs NRW“ besucht die Polizei auch Dorstener Schulen. Dabei berichten Betroffene und Angehörige eindrücklich von den Folgen schwerer Verkehrsunfälle. Die nächste Veranstaltungsreihe startet im November.
„Jeder Unfall ist einer zu viel“, fasst die Polizei zusammen – und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders am Donnerstag, aber auch an jedem anderen Tag, aufeinander zu achten.




























