Der Herbst ist Drachenzeit: Wenn der Wind kräftig bläst, lassen Kinder und Erwachsene ihre bunten Flugobjekte steigen. Doch das Drachenfliegen birgt Gefahren, vor allem in der Nähe von Stromleitungen. Darauf macht der Verteilnetzbetreiber Westnetz aufmerksam.
Besonders riskant wird es, wenn sich ein Drachen in einer Stromleitung verfängt. Dann besteht akute Lebensgefahr durch Stromüberschläge, die bei feuchter Witterung oder hoher Luftfeuchtigkeit noch verstärkt werden können. Um solche Unfälle zu vermeiden, empfiehlt Westnetz, Drachen nur dort steigen zu lassen, wo sich keine Leitungen in der Nähe befinden.
Die Bildungsinitiative 3malE hat dazu sieben goldene Regeln entwickelt. So sollte die Leine nicht länger als 100 Meter sein und aus Kunststoff bestehen, da dieses Material keinen Strom leitet. Außerdem wird ein Mindestabstand von 500 Metern zu Stromleitungen angeraten. Bei starkem Wind oder drohendem Unwetter ist es generell besser, auf das Drachensteigen zu verzichten.
Sollte dennoch ein Drachen in eine Leitung geraten, dürfen Eltern und Kinder auf keinen Fall versuchen, ihn selbst zu bergen. In diesem Fall ist die Störungshotline von Westnetz unter 0800 4 11 22 44 zu verständigen.




























