Im September zeigte sich in der Region ein deutliches Wettergefälle: Während es entlang der Emscher stellenweise kräftig regnete, blieb es an der Lippe – und damit auch in Dorsten – vergleichsweise trocken. Das geht aus den aktuellen Messdaten der Emschergenossenschaft und des Lippeverbandes hervor.
Im Einzugsgebiet der Lippe fielen im September durchschnittlich 53,8 Millimeter Regen. Das sind rund zehn Millimeter weniger als im langjährigen Vergleich. Damit war auch der September ein eher trockener Monat – so wie schon die Vormonate seit Mai.
Am meisten Regen fiel am 8. September an der Messstation der Kläranlage Selm-Cappenberg: 23,5 Millimeter innerhalb eines Tages. In Dorsten und Umgebung hielten sich die Niederschläge dagegen in Grenzen.
An der Emscher war es feuchter als an der Lippe
Ganz anders sah es an der Emscher aus. Dort sorgten kräftige Regenfälle am 8. und 9. September für deutlich höhere Werte. Im Durchschnitt kamen im Emschergebiet 71,4 Millimeter zusammen – etwas mehr als der 130-jährige Mittelwert von 66 Millimetern. In Oberhausen etwa wurden am 8. September 23,9 Millimeter Regen gemessen.
Insgesamt reichten die Monatssummen von 38,5 Millimetern im trockenen Hamm bis zu 83,8 Millimetern im besonders regenreichen Gladbeck.
Etwas milder als üblich war der September außerdem: Die durchschnittliche Lufttemperatur lag bei 15,6 Grad Celsius und damit leicht über dem langjährigen Mittel von 15,2 Grad.




























