von Marc Gruber
Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Brücke Hervester Straße (L 608)/ Halterner Straße (L 509) hat am Donnerstagabend einen großen Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erforderlich gemacht (wir berichteten). Nach ersten Informationen prallten zwei Autos frontal zusammen. Acht Menschen wurden verletzt. Darunter eine schwerverletzte schwangere 21-jährige Frau.

Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren zehn Rettungsmittel im Einsatz: fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Krankentransportwagen sowie der Rettungshubschrauber. Vor Ort arbeiteten die hauptamtliche Wache und ein freiwilliger Löschzug der Feuerwehr Dorsten zusammen. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, sicherten den Bereich und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Einschätzung der Feuerwehr
Als die Feuerwehr eintraf, wurde das Ausmaß der Kollision deutlich. Einsatzleiter Gabor Heller vom B-Dienst der Feuerwehr Dorsten erklärte: „Wir wurden zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es mehrere Verletzte gibt. Daraufhin haben wir den sogenannten Massenanfall von Verletzten ausgelöst.“

Ersthelfer berichtet von der Unfallstelle
Ersthelfer Lerem Osmani berichtete, er sei zufällig an der Unfallstelle vorbeigefahren und habe den Aufprall sogar im eigenen Fahrzeug gespürt. „Ich habe den Schlag gemerkt, dann im Rückspiegel gesehen, dass ein Unfall passiert ist. Ich habe sofort angehalten und geholfen“, sagte Osmani.
Zunächst half er einem Kind aus einem der Unfallautos. Erst danach bemerkte er, dass sich in dem anderen Fahrzeug auch Mitglieder seiner Familie befanden. „Ich habe sie alle rausgeholt, auch die schwangere Frau“, erklärte er.
Hoffnung für die Verletzten
Ersthelfer Lerem Osmani hofft, dass alle Verletzten wieder gesund werden.
„Ich hoffe, dass alles gut wird. Es war ein krasser Unfall, sowas wünscht man keinem“, sagte er.

Versorgung der Verletzten
Bei dem schweren Unfall am Abend mussten acht Menschen medizinisch versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Eine schwangere Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Münster geflogen. Das Ausmaß der Verletzungen unterstreicht die Schwere des Geschehens.
Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren zehn Rettungsmittel im Einsatz, darunter fünf Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, ein Krankentransportwagen sowie der Rettungshubschrauber. Beteiligt waren die hauptamtliche Wache und ein freiwilliger Löschzug der Feuerwehr Dorsten. Die Einsatzkräfte leuchteten die Unfallstelle aus, sicherten den Bereich und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Verletzte und medizinische Versorgung
Die Polizei Recklinghausen übernahm die Ermittlungen. Zur detaillierten Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) eingesetzt. Dieses dokumentiert Spuren, Bremsspuren und Fahrzeugpositionen millimetergenau, um die Ursache des Frontalzusammenstoßes zu klären.





























