Für ihr vorbildliches Engagement im Umwelt- und Klimaschutz wurde die Ideenschmiede Hardt mit dem Westenergie Klimaschutzpreis 2025 ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die gemeinsam von der Stadt Dorsten und dem Energieunternehmen Westenergie vergeben wird, würdigt in diesem Jahr das Projekt „Eichhörnchenoase Ottersteig“, das den Lebensraum von Tieren und Menschen gleichermaßen bereichert.
Mit viel Einsatz pflanzten die Mitglieder der Ideenschmiede Bäume, Sträucher und andere Pflanzen, um neue Rückzugsorte für Eichhörnchen und andere Tierarten zu schaffen. Gleichzeitig entstanden sogenannte Plauderbänke. Diese bieten den Menschen in der Hardt einen Treffpunkt, um die Natur zu genießen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie Bürgerinnen und Bürger vor Ort mit kleinen, aber wirkungsvollen Projekten aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen“, betonte Bürgermeister Tobias Stockhoff bei der Preisverleihung. „Die Ideenschmiede mit ihrer Eichhörnchenoase am Ottersteig schafft nicht nur neuen Lebensraum für Tiere, sondern fördert auch das Miteinander in unserer Gemeinschaft. Solches Engagement verdient Anerkennung und Nachahmung.“
Auch Markus Droste, Kommunalmanager bei Westenergie, hob die Bedeutung solcher Initiativen hervor: „Die globale Klimakrise braucht lokale Lösungen. Oft sind es gerade die Bürger, die mit ihren Ideen den Unterschied machen. Der Klimaschutzpreis bietet ihnen die Bühne, die sie verdienen.“
Klimaschutzpreis für ehrenamtliches Engagement
Der Westenergie Klimaschutzpreis wird bereits seit 30 Jahren verliehen. Ziel der Initiative ist es, ehrenamtliches Engagement und nachhaltige Ideen in den Kommunen sichtbar zu machen. Über 9.000 Projekte aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz wurden seitdem ausgezeichnet. Eine Jury aus Vertretenden der Kommune und von Westenergie entscheidet jährlich über die Preisträger.
Mit dem Preisgeld von 2.500 Euro möchte die Ideenschmiede Hardt ihre Arbeit fortsetzen und weitere grüne Oasen im Stadtgebiet schaffen. Denn eines zeigt der diesjährige Preisträger besonders deutlich: Klimaschutz beginnt vor der eigenen Haustür – und kann Gemeinschaft stiften.




























