Gute Nachrichten für Geflügelhalter in Dorsten-Wulfen und Umgebung. Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen hat die im November eingerichtete Schutzzone im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Geflügelpest aufgehoben. Damit endet der strengste Teil der Schutzmaßnahmen rund um den betroffenen Betrieb.
Der Bereich mit einem Radius von 3,1 Kilometern um den damaligen Seuchenbestand geht nun vollständig in die Überwachungszone über. Diese umfasst weiterhin einen Radius von zehn Kilometern rund um den Betrieb, in dem das Virus H5N1 bei Puten nachgewiesen worden war. Die Aufhebung der Schutzzone ist möglich, da in den vergangenen Wochen keine weiteren Ausbrüche festgestellt wurden.
Für viele Geflügelhalter bedeutet das eine spürbare Erleichterung. In der bisherigen Schutzzone galten besonders strenge Vorgaben, unter anderem ein umfassendes Verbringungsverbot für Tiere, Eier und Futtermittel. Mit dem Übergang in die Überwachungszone dürfen Hühner, Puten und anderes Geflügel allerdings noch nicht wieder ins Freie.
Die Überwachungszone bleibt dennoch bestehen. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass weiterhin erhöhte Vorsicht geboten ist. Ziel bleibt es, einen erneuten Eintrag der Geflügelpest zu verhindern. Besonders der Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln stellt weiterhin ein Risiko dar.
Die Überwachungszone kann man sich auf einer interaktiven Karte hier ansehen.
Rückblick: Ausbruch der Geflügelpest im November
Der Ausbruch der Geflügelpest in Dorsten-Wulfen war im November offiziell bestätigt worden. In dem betroffenen Betrieb war der gesamte Bestand von rund 14.000 Puten getötet worden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Seitdem wurden die Schutzmaßnahmen schrittweise überprüft und angepasst.
UPDATE: In einer früheren Version des Artikels gingen wir davon aus, dass die Aufstallpflicht damit geendet hätte. Allerdings wurden wir darauf hingewiesen, dass die Pflicht weiterhin besteht. Wir haben den Artikel korrigiert.




























