Kunst und Kultur führt zusammen. Das zeigte auch am Samstagmittag die Galerie Türkis in Holsterhausen. Die Prämisse war recht simpel: Fünf Künstler, ein Raum. Trotzdem überzeugte die Sammelausstellung mit einer großen Vielfalt und Diversität in den unterschiedlichen Gemälden. Manche handeln von großen Landschaften, andere Bilder sind inspiriert von alltäglichen Gegenständen.
Insgesamt fünf Künstler stellten ihre Werke aus: Katja Skunca-Lühmann, Ruth Ocken, Mario Ott, Ole Keller und Sina Franke-Kudlorz. Alle sind Teil der Galerie Türkis, jeder präsentierte dabei seinen ganz eigenen Stil. Manche spielten mit religiösen Motiven, andere mit Malereien auf unkonventionellen Untergründen.
Künstler Mario Ott ist schon seit zwei Jahren Teil der Galerie. Sein aktuellstes Werk ist von einer bekannten Buchreihe inspiriert: „Gerade male ich eine Landschaft, die an die Fantasy-Reihe „Der Hobbit“ angelehnt ist. Das Schwierige hierbei ist zum einen, Tiefe in das Bild zu kriegen und das menschliche quasi auszutricksen. Außerdem achte ich darauf, eine Balance in der Detailmenge zu finden. Ich will viele Aspekte in das Bild einbringen, muss aber auch schauen, es nicht zu überladen. Das Gesamtwerk muss stimmen.“

Kunst bringt nicht nur eine Gemeinschaft zusammen. Durch Bilder kann man auch zu sich selber finden: „Wenn es mir schlecht geht, dann mache ich etwas was mir Spaß macht, und das ist malen für mich. Ich gehe auch gerne raus und gehe wandern, die beiden Aspekte verbinde ich in meiner Kunst. Deshalb male ich vor allem gerne Landschaften. Demnächst werde ich auch in der Natur selbst ein Bild malen, darauf freue ich mich schon.“
Das Besondere im alltäglichen
Künstlerin und Malerin Sina Franke-Kudlorz ist ebenfalls seit zwei Jahren Teil der Galerie Türkis, malt aber schon ihr Leben lang. Dabei hat Sie ein ganz besonderes Auge für den Alltag. Diese Eindrücke filtert sie dann durch ihre strahlende Kreativität: „Ich lasse mich vor allem von Alltagsbeobachtungen inspirieren. Diese verbinde ich dann gerne mit surrealen Elementen. Das alles entspringt dann aus meiner Fantasie. Ich mag es einfach, wenn man alltägliche Dinge in eine expressionistisches Licht rückt.“

Bis 14 Uhr konnte man sich die Bilder der Galerie Türkis an der Freiheitsstraße anschauen. Die Gemälde konnte man ebenfalls für Geld erwerben. Hier sind ein paar Eindrücke von der Sammelausstellung:













































