StartAuto und VerkehrSchwerpunktkontrollen von Lkw und Bussen: Polizei Recklinghausen zieht Bilanz

Schwerpunktkontrollen von Lkw und Bussen: Polizei Recklinghausen zieht Bilanz

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In der vergangenen Woche hat sich die Polizei Recklinghausen an den europaweiten Schwerpunktkontrollen „Operation Truck & Bus“ beteiligt. Gemeinsam mit anderen Behörden überprüfte der Verkehrsdienst an mehreren Standorten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 144 Fahrzeuge und stellten dabei zahlreiche Verstöße fest. In 98 Fällen missachteten Fahrer Sozialvorschriften oder überschritten zulässige Arbeitszeiten. Zwei Fahrzeuge verstießen gegen Gefahrgutvorschriften oder das Abfallgesetz. Neunmal stellten die Beamten Verstöße gegen die technische Kontrollverordnung fest. In 13 Fällen sicherten Fahrer ihre Ladung unzureichend. Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte 28 weitere Regelverstöße.

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Pakettransporter mit erheblichen Mängeln

Im Rahmen der Kontrollwoche überprüften die Beamten unter anderem ein Fahrzeug eines Paketdienstleisters. Neben Verstößen gegen Vorschriften zur Ladungssicherung und zum Fahrpersonal fiel vor allem der desolate technische Zustand des Transporters auf.

Ein Sachverständiger einer Prüforganisation stellte insgesamt 32 teils erhebliche Mängel fest. Dazu gehörten verschlissene Bremsen, eine ausgeschlagene Lenkung, Durchrostungen an tragenden Teilen sowie Ölverlust am Motor. Die Einsatzkräfte ließen die Ladung vor Ort umladen und veranlassten das Abschleppen des Fahrzeugs.

Den 44-jährigen Fahrer aus Bochum und den Unternehmer erwarten Bußgelder im dreistelligen Bereich sowie Punkte in Flensburg.

Lkw mit defekter Lenkung gestoppt

Ein weiterer Lkw, der Gerüstteile geladen hatte, fiel wegen mangelhafter Ladungssicherung auf. Bei der Kontrolle stellte ein Beamter fest, dass sich die Lenkung kaum noch bewegen ließ.

Die anschließende Untersuchung durch eine Prüforganisation ergab sieben erhebliche Mängel, darunter Defekte an der Beleuchtungseinrichtung und Ölverlust am Motor. Aufgrund des Lenkungsdefekts stuften die Prüfer den Lkw als verkehrsunsicher ein und untersagten die Weiterfahrt.

Den 59-jährigen Fahrer aus Gelsenkirchen und den Unternehmer erwarten ebenfalls Bußgelder im dreistelligen Bereich sowie Punkte in Flensburg.

Weitere Verstöße und Festnahmen

In Bottrop deckte der Zoll bei einer Kontrolle mögliche Fälle illegaler Beschäftigung auf. Zudem nahmen die Beamten eine Person wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt fest.

Bei einer weiteren Kontrolle erhärtete sich der Verdacht, dass ein Fahrer vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert hatte. Die Polizei leitete ein entsprechendes Verfahren ein.

15 Fahrern Weiterfahrt untersagt

Insgesamt untersagte die Polizei 15 Fahrern die Weiterfahrt. Der Verkehrsdienst kündigte an, auch künftig regelmäßige Kontrollen durchzuführen. Die Beamten wollen die Einhaltung der Vorschriften weiter konsequent überwachen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden nachhaltig erhöhen.

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