Im Bürgerbahnhof Dorsten wird im April eine besondere Fotoausstellung eröffnet. Der Dorstener Fotograf Dominik Risthaus hat über drei Jahre hinweg mehr als 300 Menschen aus seiner Heimatstadt porträtiert. Seine Ausstellung trägt den Titel „Menschen in Dorsten – Gesichter einer Stadt“.
Begegnungen statt perfekter Motive
Drei Jahre lang war Dominik Risthaus mit seiner Kamera in Dorsten unterwegs. Dabei ging es ihm weniger um perfekte Motive als um echte Begegnungen. Die porträtierten Menschen könnten unterschiedlicher kaum sein. Gemeinsam haben sie jedoch, dass sie alle Teil derselben Stadt sind: Dorsten und ihre Umgebung.
Mit seinem Projekt möchte Risthaus mehr als nur Fotografien präsentieren. Die Bilder sollen zeigen, wie vielfältig das Leben in der Stadt ist – auch wenn die Aufnahmen bewusst in Schwarz-Weiß entstanden sind.
„Ich möchte zeigen, wie bunt unsere Stadt ist, auch wenn die Bilder in Schwarz und Weiß aufgenommen wurden – und wie viel wir voneinander lernen können, wenn wir uns wirklich sehen und uns trauen, aufeinander zuzugehen“, beschreibt der Fotograf seine Motivation.
Plädoyer für Offenheit und Zusammenhalt
Die Ausstellung versteht sich als stilles, aber kraftvolles Plädoyer für Offenheit, Respekt und ein friedliches Miteinander. Die Porträts wollen zum Nachdenken anregen und dazu einladen, Menschen jenseits von Vorurteilen wahrzunehmen.
Die Fotografien setzen damit auch ein Zeichen für Toleranz und Begegnung. Sie machen deutlich, dass Unterschiede Menschen nicht trennen müssen, sondern auch verbinden können.
Vernissage im Bürgerbahnhof
Die Ausstellung „Menschen in Dorsten – Gesichter einer Stadt“ wird am 10. April 2026 um 17 Uhr im Bürgerbahnhof Dorsten am Johannes-Rau-Platz eröffnet. Ein weiteres Künstlergespräch mit Dominik Risthaus ist für 8. Mai 2026 um 17 Uhr geplant.
Der Bürgerbahnhof ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Interessierte können die Ausstellung in dieser Zeit besuchen.




























