Wenn das Sehvermögen nachlässt, verändert sich der Alltag oft schneller als erwartet. Viele Betroffene stehen plötzlich vor Fragen: Welche Hilfsmittel gibt es? Wo bekommt man Unterstützung? Und wie lässt sich der Alltag weiterhin selbstständig bewältigen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um Sehprobleme gibt es bald direkt in der Dorstener Innenstadt.
Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen e.V. setzt mit Unterstützung der Aktion Mensch sein mobiles Beratungsangebot fort und macht am Donnerstag, 19. März 2026, Station in Dorsten. In der Fußgängerzone an der Recklinghäuser Straße steht von 9 bis 13 Uhr das grüne Beratungsmobil bereit.
Beratung von Betroffenen für Betroffene
Besonders an diesem Angebot ist, dass die Beratung von Menschen durchgeführt wird, die selbst einen Sehverlust erlebt haben. Sie können aus eigener Erfahrung berichten, praktische Tipps geben und Betroffenen Mut machen.
Vor Ort erhalten Besucher kostenlose Informationen zu Themen wie:
- Umgang mit nachlassendem Sehvermögen
- technische und praktische Hilfsmittel bei Sehproblemen
- Finanzierungsmöglichkeiten und Unterstützung
Anlaufstellen für weitere Hilfe
Außerdem können verschiedene Hilfsmittel direkt ausprobiert werden. Das Team erklärt, welche Lösungen im Alltag wirklich sinnvoll sein können und wie Betroffene diese erhalten.
Niedrigschwellige Hilfe mitten in der Stadt
Mit dem mobilen Angebot möchte der Verein Menschen erreichen, deren Sehkraft sich verändert hat oder die bereits mit einer Sehbehinderung leben. Oft fällt es Betroffenen schwer, den ersten Schritt zu Beratungsstellen zu machen. Das Beratungsmobil bringt die Unterstützung daher bewusst direkt in die Stadt.
Wer Fragen hat oder sich informieren möchte, kann einfach ohne Anmeldung vorbeikommen.




























