Nach den erfolgreichen Dorstener Besentage 2026 konnten sich die vielen Müllsammler und Helfer ordentlich feiern lassen. Am Samstagnachmittag konnten es sich alle Unterstützer bei gutem Essen und Live-Musik gut gehen lassen. Dazu gab es noch eine volle Tombola mit vielen tollen Preisen. Dazu haben gleich zwei Vereine den Sponsoringpreis mit insgesamt 6500 Euro abgeräumt.
Über 15 Tonnen Abfall gesammelt
Auch in diesem Jahr haben die Dorstener ordentlich aufgeräumt. Gut 15 Tonnen Müll wurden von Vereinen und freiwilligen Helfern gesammelt. Als Dank gab es nicht nur kostenlose Verpflegung für die Gäste, auch zwei Vereine durften ordentlich Sponsoringgeld mit nach Hause nehmen.
In den vergangenen Jahren wurde schon viele verschiedene Projekte vom Sponsoringpreis finanziert. „Durch das Geld wurden in der Vergangenheit schon viele schöne Projekte ins Leben gerufen. Zum Beispiel Tischtennisplatten, Blumenwiesen und Wanderbänke. Es sind keine großen Sachen, aber sie machen Dorsten lebenswerter“, erklärt Antonius von Hebel, Geschäftsführer der Lebenshilfe Dorsten.

Prall gefüllte Tombola und Livemusik
Die hauseigene Band der Lebenshilfe Dorsten namens „Teilhabequatsch“ spielte ein explosives Live-Set, welches die gesamte Besenparty begeisterte. Die Band spielte schon bei der Dorstener Karnevalsfeier und gewann schon dort viele neue Fans für sich. Auch hier begeisterten sie mit eigenen Songs, zum Beispiel „Kopenhagen“ und „Lichter der Stadt“.
Doch nicht nur die Vereine haben abgeräumt. Man konnte bei der Tombola auch viele schöne Gewinne abstauben. „Man kann zwei VIP Tickets für den Nürburgring gewinnen. Unter anderem sind im Topf noch ein Reisegutschein im Wert von 400 Euro und eine Jahreskarte für das Atlantis“, verrät Björn Wesler vom Verein „Sag Ja zu Dorsten!“.
Neue Begegnungsmöglichkeit an der Laurentiusschule
Die erste Hälfte des Sponsoringpreises ging an die Lebenshilfe Dorsten. Mit 2500 Euro wollen sie eine neue Begegnungsmöglichkeit an der Laurentiusschule schaffen, eine sogenannte „Plauderecke“. Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigt sich von der Idee überzeugt: „Viele werden sicher denken, dass wir in Dorsten bereits genug Bänke haben. Doch ich bin davon überzeugt, dass die Plauderecke einen neuen Raum für gemeinsame Interaktionen schafft.“

Tatsächlich gibt es bereits in Dorsten Hardt solche Plauderbänke, sogar einen ganzen Plauder-Pfad. Das sind Bänke, an denen soziale Interaktion gefördert werden soll. Die Bänke sind gezielt als Gesprächsmöglichkeiten ausgeschildert. Das Motto: Gemeinsam gegen Einsamkeit nutzen.
Oldtimerfreunde wollen Museum eröffnen
Der zweite Sponsoringpreis ging an die Oldtimerfreunde aus Lembeck. Insgesamt 4000 Euro an Sponsoringgeldern wurde dem Verein gutgeschrieben. Das Geld soll für den Bau eines Maschinen und Lebensmittelmuseums genutzt werden. „Wir wollen ein erlebbares Museum schaffen, in dem zum Beispiel die Herstellung von Lebensmitteln veranschaulicht wird. Wir wollen die vielschichtigen Prozesse mit Hilfe von echten Maschinen und detaillierten Diagrammen erklären. Das Museum wird dann auf dem Gelände zwischen der Laurentiusschule und der Bushaltestelle entstehen“, verrät der Oldtimer Verein.

Die Oldtimerfreunde wollen zeitnah mit dem Bau des Museums anfangen: „Wir warten noch auf den Zuschuss von NRW, dann wollen wir mit dem Bau loslegen. Wir freuen uns riesig über die Unterstützung und das Sponsoringgeld. Das ist eine riesige Stütze für unseren Eigenanteil beim Museumsbau.“















































