Zum Start der neuen Wahlperiode hat sich der Jugendhilfeausschuss der Stadt Dorsten intensiv auf die kommenden Aufgaben vorbereitet. In einem Inhouse-Workshop des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) ging es darum, Rollen zu klären, Herausforderungen zu benennen und die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und freien Trägern weiter zu stärken.
Der Workshop bot den Mitgliedern die Gelegenheit, sich fachlich auf den neuesten Stand zu bringen und gleichzeitig die gemeinsame Arbeit neu auszurichten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die Kinder- und Jugendhilfe in Dorsten angesichts wachsender Anforderungen zukunftsfähig gestaltet werden kann.
Zusammenarbeit als Schlüssel
„Der Jugendhilfeausschuss hat in unserer kommunalen Arbeit eine besondere Bedeutung“, betonte Dorstens Erste Beigeordnete Nina Laubenthal. Politik, Verwaltung und freie Träger arbeiteten hier eng zusammen, um Verantwortung für Kinder und Jugendliche zu übernehmen. Entscheidend sei, unterschiedliche Perspektiven offen auszutauschen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Zu Beginn des Workshops gab LWL-Fachberater Thomas Fink einen Überblick über Aufgaben, Rechte und Pflichten des Ausschusses. Anschließend richtete sich der Blick auf aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Themen wie steigende Anforderungen, begrenzte Ressourcen und gesellschaftliche Veränderungen standen dabei im Fokus.
Herausforderungen werden größer
Auch aus lokaler Sicht wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen schwieriger werden. „Wir erleben, dass sich die Bedingungen in der Jugendhilfe rasant verändern – personell, finanziell und gesellschaftlich“, erklärte Stefan Breuer, Leiter des Amtes für Familie und Jugend. Umso wichtiger sei ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und Möglichkeiten des Ausschusses.
Der Workshop zeigte, dass der Jugendhilfeausschuss diese Herausforderungen aktiv angehen will. Ziel bleibt es, die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Dorsten weiter zu verbessern.
Mit Rückenwind in die neue Wahlperiode
Unterstützung kommt dabei auch vom LWL. Dessen Direktor Dr. Georg Lunemann bezeichnete die Jugendhilfeausschüsse als „Herzstück der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe“, in denen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt würden.
Auch der Vorsitzende des Dorstener Jugendhilfeausschusses, Michael Mergen, zieht ein positives Fazit: „Die nächsten fünf Jahre werden herausfordernd. Aber wir haben ein klares gemeinsames Ziel vor Augen: die Chancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Dorsten nachhaltig zu stärken.“
Mit neuen Impulsen, gestärktem Zusammenhalt und klarer Zielrichtung sieht sich der Jugendhilfeausschuss gut aufgestellt für die kommenden Jahre.




























