Fahrrad-Freunde aus ganz Dorsten versammelten sich am Samstagnachmittag am Bürgerbahnhof. Diverse Vereine, Verbände und Unternehmen bauten rund um den Bahnhof ihre Stände auf, um aufzuklären und auf sich aufmerksam zu machen. Der Aktionstag „Dorsten dreht am Rad“ diente vor allem dazu, den Radfahrern ein breites Angebot an Aktivitäten und Serviceleistungen anzubieten.
Prall gefülltes Jahresprogramm beim ADFC
Der Dorstener ADFC (Allgemeine Deutscher Fahrrad-Club) stellte einen großen Stand beim Aktionstag. Fahrradbesitzer hatten hier zum Beispiel die Möglichkeit, ihr Fahrrad codieren zu lassen, um es gegen Diebstahl zu schützen.
Auch außerhalb des Aktionstages hat der ADFC in diesem Jahr noch viel vor. Tobias Verhülsdonk gibt einen Einblick in die Jahresplanung: „Wir bieten das ganze Jahr über viele Fahrradtouren an, zum Beispiel an Ostern. Ansonsten ist am achten Oktober eine ganz besondere Aktion. Die „KIDICAL MASS“ Fahrraddemo setzt sich für bessere und sichere Radwege für Kinder ein. Wir werden auch vor Ort sein.“
Neue Radwege in und um Dorsten
Das Netz an Radwegen in Dorsten soll bald vergrößert werden. Auch wenn ein Fahrradweg kurz geschlossen wird, soll man die Möglichkeit haben, ohne großen Zeitverlust einen anderen befahren zu können.

„Es soll unter anderem ein Fahrradweg zwischen dem Bürgerbahnhof und dem Bahnhof Hervest entstehen. Bisher fehlt diese direkte Verbindung. Der erste Spatenstich soll schon in naher Zukunft geschehen“, verrät Verkehrsplaner Gerrit Steiger.
Was braucht es zum Lokführer?
Vertreter der Rhein-Ruhr Bahn waren ebenfalls vor Ort. Sie klärten über mögliche Berufszweige im Betrieb und über das Mitnehmen von Fahrrädern in Zügen auf. „Es klingt vielleicht simpel, aber viele wissen nicht, dass man Fahrräder in Züge mitnehmen darf. Wir klären darüber auf, wann es erlaubt ist und worauf man achten muss“, erklärt Lara Rinke vom der RRB.
Darüber hinaus präsentierten sie auch die Karriereperspektive innerhalb der Rhein-Ruhr Bahn, zum Beispiel als Lokführer: „Man kann nicht einfach so Lokführer werden, man muss schon einige Qualifikationen mitbringen. Unter anderem ist ein gewisses technisches Verständnis zum Zug gefragt. Auch ein Führerschein und B2 Sprachkompetenzen müssen vorhanden sein.“

Mit dem Revier-Sprinter durch Deutschland
Die Eisenbahnfreunde OnWheels präsentierten im Inneren des Bürgerbahnhofs ihren restaurierten Zug, den „REVIER-Sprinter“. Mit dem Sprinter organisieren die Eisenbahnfreunde Fahren durch verschiedene Orte in ganz Deutschland.
„Der Zug gehört einem Mitglied von uns. Er war lange nicht mehr in der Lage zu fahren. Also haben wir und viele weitere Unterstützer es geschafft, ihn wieder TÜV tüchtig zu bekommen. Die Restaurationsarbeit dauerte mehrere Jahre. Wir haben zur Corona Zeit angefangen und wurden 2023 fertig“, erklären die Eisenbahnfreunde Hartmut Ulbrich und Klaus Großmann


































