Ein 28-jähriger Dorstener muss sich ab dem 20. April vor dem Landgericht Essen verantworten. Die Vorwürfe wiegen schwer und betreffen mehrere Straftaten aus dem Bereich sexualisierter Gewalt. Der Angeklagte René H. sitzt derzeit in Untersuchungshaft.
Hauptverhandlung vor dem Landgericht Essen
Vor der großen Strafkammer am Landgericht Essen beginnt am Montag, 20. April 2026, um 9 Uhr die Hauptverhandlung gegen den 28-jährigen René H. aus Dorsten. Der Prozess findet im Saal 244 statt. Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.
Schwere Vorwürfe laut Anklageschrift
Die Staatsanwaltschaft wirft dem 28-Jährigen mehrere Straftaten vor. Laut Anklageschrift geht es um Vergewaltigung, schweren sexuellen Missbrauch von Kindern, versuchten sexuellen Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt sowie den Besitz kinder- und jugendpornographischer Inhalte.
Taten sollen in Dorsten stattgefunden haben
Die vorgeworfenen Taten ereigneten sich nach Angaben der Anklage in Dorsten im Zeitraum vom 2. November 2022 bis zum 25. September 2023.
Demnach soll es zwischen dem 2. November 2022 und dem 11. September 2023 zu zwei sexuellen Missbrauchstaten zum Nachteil eines damals drei beziehungsweise vier Jahre alten Kindes gekommen sein. Zu den Taten sei es gekommen, als der Angeklagte auf das Kind aufpasste.
Chat mit vermeintlich Minderjähriger
Am 7. Januar 2023 habe René H. zudem mit einer vermeintlich zwölfjährigen Person gechattet. Tatsächlich habe sich hinter dem Profil ein 63-jähriger Mann verborgen. Der Chat, in dem auch Fotos versendet worden sein sollen, habe einen sexuellen Hintergrund gehabt.
Durchsuchung fördert belastendes Material zutage
Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Angeklagten am 25. September 2023 seien kinder- und jugendpornographische Inhalte sichergestellt worden.




























