StartLokalesKreis RecklinghausenSpatenstich für neuen Polizeistandort in Recklinghausen

Spatenstich für neuen Polizeistandort in Recklinghausen

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In Recklinghausen hat am Dienstag, 5. Mai 2026, der Bau eines neuen zentralen Polizeistandorts begonnen. Auf dem Gelände am Westring soll zudem ein Regionales Trainingszentrum entstehen, das künftig auch Einsatzkräfte aus Gelsenkirchen und Oberhausen nutzen.

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist in Recklinghausen der Startschuss für ein großes Bauprojekt der Polizei gefallen. Am Westring entsteht ein neuer zentraler Polizeistandort mit geplantem Regionalem Trainingszentrum. Das Vorhaben soll die polizeiliche Infrastruktur in der Region langfristig stärken und die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte auf ein neues Niveau heben.

Zum offiziellen Baustart kamen NRW-Innenminister Herbert Reul, Recklinghausens Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen, Bürgermeister Axel Tschersich sowie weitere Vertreter von Polizei, Stadt, Planung und Bauunternehmen auf dem Gelände zusammen.

Moderne Arbeitsplätze und Trainingsmöglichkeiten

Der neue Polizeistandort soll künftig mehrere Bereiche der Polizei Recklinghausen an einem Ort bündeln. Geplant ist, dort unter anderem Verwaltungsdienststellen, die Hundertschaft, verschiedene Kriminalkommissariate sowie die Fahrzeugwerkstatt unterzubringen. Auf dem rund 62.000 Quadratmeter großen Gelände entstehen außerdem Park- und Fahrzeugflächen.

Neue Streifenwagen Polizei Recklinghausen 2026
Auch die aktuellen Streifenwagen der Polizei Recklinghausen können künftig in dem neuen Zentrum gewartet werden. Foto: LZPD NRW

Ein zentraler Baustein des Projekts ist das geplante Regionale Trainingszentrum. Dort sollen nicht nur Polizistinnen und Polizisten aus dem Polizeipräsidium Recklinghausen trainieren. Auch Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Gelsenkirchen und Oberhausen sollen die Einrichtung künftig nutzen, um sich auf Ernstfälle im Einsatz vorzubereiten.

Reul: Professionelles Umfeld für die Polizei

NRW-Innenminister Herbert Reul betonte beim Spatenstich die Bedeutung moderner Trainingsbedingungen. „Moderne Dienststellen und regionale Trainingszentren gehören zu einer professionellen Polizeiarbeit dazu. Die Einsatzkräfte sorgen jeden Tag für unsere Sicherheit und riskieren im Ernstfall dafür ihr Leben. Im Gegenzug dürfen sie dann auch ein professionelles und zukunftsorientiertes Trainingsumfeld erwarten. Den Grundstein dafür haben wir hier heute gelegt“, sagte Reul.

Herbert Reul
Herbert Reul, Innenminister von NRW. Foto: Ralph Sondermann

Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen sprach von einem wichtigen Schritt für die Zukunft der Polizei in der Region. „Mit dem Spatenstich beginnt die Bauphase eines Projekts, das unsere Polizei zukunftstauglich macht. Die Liegenschaft und das geplante Regionale Trainingszentrum Recklinghausen ermöglichen eine moderne Infrastruktur, zeitgemäße und zukunftsorientierte Arbeitsplätze und Trainingsvoraussetzungen, um Einsatzkräfte bestens auf verschiedenste Einsatzlagen vorzubereiten.“

Stadt Recklinghausen sieht wichtigen Standortfaktor

Auch Recklinghausens Bürgermeister Axel Tschersich hob die Bedeutung des Projekts hervor. Die Polizei genieße in Recklinghausen großes Vertrauen in der Bevölkerung. Stadt und Polizei arbeiteten in vielen Bereichen eng zusammen. „Es ist in unser aller Interesse, dass die Polizei gut ausgebildet und gut ausgestattet ist. Natürlich unterstützen wir dieses Bauvorhaben nach Kräften, da wo wir gefordert sind. Eine solch moderne Landeseinrichtung ist für unsere Stadt auch ein wichtiger Standortfaktor“, erklärte Tschersich.

Bereits im Juli 2024 war der Mietvertrag für das Projekt unterzeichnet worden. Nach weiteren Planungen beginnt nun die Bauphase. Umgesetzt wird das Vorhaben gemeinsam mit dem Projektentwickler und Bauunternehmen Ten Brinke sowie den Architekten der JBR-Partnergesellschaft.

Finanzierung durch das Land NRW

Albert ten Brinke, CEO des Unternehmens Ten Brinke, sprach von einem anspruchsvollen Projekt mit hohen Anforderungen. „Hier entsteht ein modernes Polizeiquartier, das höchste Anforderungen der polizeilichen Arbeit erfüllt und architektonische Qualität bietet“, sagte er. Zugleich dankte er dem Land Nordrhein-Westfalen, der Polizei und der Stadt Recklinghausen für die bisherige Zusammenarbeit.

Finanziert wird das Bauvorhaben mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und auf Grundlage der Genehmigung des NRW-Innenministeriums.

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