Bei Holsterhausen sind vier junge Erwachsene aus der Lippe gerettet worden. Nach Angaben der Feuerwehr Dorsten war ihr Kanu am Vatertag zwischen Dorsten und Schermbeck gekentert; die starke Strömung machte eine Selbstrettung unmöglich.
Kanu kentert auf der Lippe bei Holsterhausen
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmittag auf der Lippe bei Holsterhausen. Vier junge Erwachsene waren mit einem Kanu unterwegs, als das Boot kenterte. Wegen der starken Strömung konnten sie sich nicht mehr eigenständig ans Ufer retten.
Ein Strömungsretter brachte die Personen mithilfe eines sogenannten Seabobs aus dem Wasser in Sicherheit. Anschließend wurden sie an Land vom Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Im Einsatz waren neben der hauptamtlichen Wache mit der Taucherstaffel auch die Löschzüge Holsterhausen und Hervest I.
Einsatzstelle schwer erreichbar
Die Rettungskräfte mussten unter schwierigen Bedingungen arbeiten. Laut Feuerwehr erschwerten die Wetterlage, die Uferbereiche und eingeschränkte Zufahrten den Einsatz.
Wasserrettungen auf der Lippe gelten regelmäßig als anspruchsvoll. Starke Strömungen, Kurvenbereiche, Buhnen und tiefe Abschnitte können für Wassersportler gefährlich werden, auch wenn der Fluss von außen ruhig wirkt.
Lippe ist kein Badegewässer
Die Lippe wird immer wieder für Kanutouren, Stand Up Paddling oder Freizeitaktivitäten am Wasser genutzt. Behörden und Rettungskräfte weisen jedoch darauf hin, dass der Fluss kein offizielles Badegewässer ist und seine Strömung nicht unterschätzt werden sollte.
Die Lippe entspringt in Bad Lippspringe und fließt rund 220 Kilometer bis zur Mündung in den Rhein bei Wesel. Zwischen Dorsten und Schermbeck ist der Fluss meist etwa 20 bis 40 Meter breit.
Grundlage dieses Beitrags ist ein zuerst am 16.05.2026 auf Schermbeck Online erschienener Bericht. Autor: celawie.




























