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Geschafft – Wulfen und Deuten bekommen Glasfaser

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Wulfen und Deuten haben die 40 Prozenthürde geschafft. Glasfaserausbau in weiteren Orschaften geplant. Der Ausbau des Giga-Netzes kann nun beginnen

Zwei weitere Orte „gehen zukünftig Glasfaser“. Diese frohe Nachricht verkündigte am Mittwochmittag Bürgermeister Tobias Stockhoff gemeinsam mit Projektleiter der Deutschen Glasfaser Mirko Tanjsek und Arno Schade, Windor,  im Rathaus in einer gemeinsamen Pressekonferenz.

Gemeint sind Wulfen und Deuten, die nun nach der Nachfragebündelung das Ziel der 40 Prozentmarke erreicht haben.
Nachdem die Deutener bereits am ersten Informationsabend die „Glasfaser“ fest in der Tasche hatten, dauerte es bei den Wulfener etwas länger.

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Die Deutener sind, was die Prozentzahl der Nachfragebündelung anbelangt, Vorreiter und den Wulfener weit voraus. Mittlerweile haben über 70 Prozent der Deutener Bürger einen Vertrag unterschrieben. „Sie bekommen einfach den Hals nicht voll“, sagte der Projektleiter scherzend.

Ausbau mit der Deutsche Glasfaser in Wulfen und Deuten
Drei, die sich freuen, dass es mit der Nachfragebündelung in Wulfen und Deuten geklappt hat: Arno Schade, von Windor, Bürgermeister Tobias Stockhoff Projektleiter der Deutschen Glasfaser Mirko Tanjsek (v. l.).
Schwieriger als gedacht

Auch der Heimatverein Deuten hat nach einem kleinen Fest die Wichtigkeit einer modernen und zukunftsträchtigen Leitung erkannt. „In Wulfen war die Nachfragebündelung, bedingt auch durch die großen Wohneinheiten schwieriger als gedacht. Es bedurfte einiger Überzeugungskraft von den Vermietern“, resümiert Tanjsek. Er weiß aus Erfahrung, dass globaler Stadtteile, wie zum Beispiel Wulfen immer schwieriger sind mit Glasfaser zu versorgen, als kleinere Orte.

Richtung Süden

Insgesamt können in Wulfen und Deuten rund 3000 Haushalte an der Glasfaser angeschlossen werden. In Wulfen wurden mehr als 1150 Verträge unterschrieben. Damit steht dem Ausbau nichts mehr im Wege. „Wir sind generell froh darüber, dass es geklappt hat und freuen uns, dass wir jetzt weiter Richtung Süden und später noch weiter wandern können“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Gemeint ist unter anderem auch der Sprung von Deuten nach Holsterhausen, der nun nicht mehr weit entfernt sei, betonte Stockhoff.
Das Thema Glasfaser ist mitlerweile ein Thema, was die Menschen bewegt. „Ich freue mich besonders darüber, dass sich die Menschen mit dem Thema Breitband auseinandersetzen und sich viele Bürger darüber informieren“, so Stockhoff.

Mit den Tiefbauarbeiten will die Deutsche Glasfaser ab dem 20. Juni starten. Zunächst soll damit in Lembeck und Rhade begonnen werden,  dann anschließend in Deuten und Wulfen.

Letzte Chance

Mit Blick auf den Glasfaserausbau für die Randgebiete und Bauernschaften um Wulfen, fanden bereits die ersten Gespräche mit der Kooperationsfirma Muenet aus Rosenthals statt.
Für alle, die noch keinen Vertrag unterschrieben haben und die noch von dem kostenlosen Anschluss profitieren möchten, gibt es bis zum 9. Juni an drei Tagen eine letzte Chance, sich das Giga-Netz zu sichern.

Und zwar können Verträge direkt am Info-Stand in Wulfen am Brauturm am

Donnerstag, 7. 6. von 14 bis 19 Uhr
Freitag, 8. 6. von 10 bis 19 Uhr und
Samstag, 9. 6. von 10 bis 16 Uhr unterschrieben werden oder online unter:

www.deutsche-glasfaser.de

Petra Bosse

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