Wenn das Sehvermögen nachlässt, stellen sich für Betroffene und ihre Angehörigen oft viele Fragen. Der Blinden- und Sehbehindertenverein Westfalen bietet deshalb Ende Juli erneut eine kostenlose Beratung direkt in der Dorstener Innenstadt an.
Am Donnerstag, 30. Juli 2026, macht das mobile Beratungsangebot des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfalen e.V. zum zweiten Mal in diesem Jahr Station in Dorsten. Das grüne Beratungsmobil steht von 9 bis 13 Uhr in der Fußgängerzone an der Recklinghäuser Straße.
Beratung aus eigener Erfahrung
Eine Besonderheit des Angebots: Die Beratung übernehmen Menschen, die selbst einen Sehverlust erlebt haben. Sie kennen daher viele der Fragen und Schwierigkeiten, die auftreten können, wenn das Sehen im Alltag zunehmend zum Problem wird.
Dabei geht es beispielsweise darum, welche Hilfen zur Verfügung stehen, wo entsprechende Hilfsmittel erhältlich sind und welche Kosten möglicherweise entstehen. Auch die Frage, welche Unterstützung in der individuellen Situation überhaupt sinnvoll ist, kann vor Ort besprochen werden.
Hilfsmittel direkt ausprobieren
Neben persönlichen Gesprächen können Besucher verschiedene Hilfsmittel ausprobieren. Außerdem gibt das Beratungsteam praktische Tipps für den Alltag und informiert über weitere Unterstützungsangebote.
Das Angebot richtet sich nicht nur an Menschen, die bereits stark sehbehindert sind. Auch Personen, die erste deutliche Einschränkungen ihres Sehvermögens feststellen oder sich um Angehörige kümmern, können die kostenlose Beratung nutzen.
Unterstützt wird das mobile Angebot des Blinden- und Sehbehindertenvereins Westfalen durch die Aktion Mensch.
Beratung ohne Kosten
Eine Anmeldung ist für den Besuch des Beratungsmobils nicht erforderlich. Interessierte können am Donnerstag, 30. Juli, zwischen 9 und 13 Uhr in der Recklinghäuser Straße vorbeikommen und sich unverbindlich informieren.




























