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Sommerfestival im artpark Hoher Berg wird zum Lebensfest

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Entwurf zur Kunstinstallation am Sommerfest des artparks. Foto: Artpark

Vom 16. bis 21. Juni 2026 lädt der artpark Hoher Berg zu Film, Kunst, Musik, Begegnung und Erinnerung ein. Im Mittelpunkt steht auch das Vermächtnis des verstorbenen Mitbegründers Bernd Caspar Dietrich.

Der artpark Hoher Berg wird in der kommenden Tagen zum Ort der Kunst, der Erinnerung und des gemeinsamen Feierns. Von Dienstag, 16. Juni, bis Sonntag, 21. Juni 2026, findet dort das Sommerfestival im artpark statt. Das Programm verbindet Film, Führungen, Workshops, Ausstellung, Musik und offene Bühne. Zugleich erhält das Festival in diesem Jahr eine besondere, sehr persönliche Bedeutung.

„Es soll ein Lebensfest werden“, sagt Hella Sinnhuber. Ihr Mann, der Künstler und Mitbegründer des artparks Bernd Caspar Dietrich, ist am 2. Juni im Alter von 68 Jahren gestorben. Auf dem Gelände wird derzeit weiter an einer seiner Visionen gebaut: der „Kathedrale der Namenlosen“, einer Kunstinstallation, die wie ein offenes Gedächtnis in den Raum hineinwächst.

Auftakt mit der Kinodokumentation „Hella&Bernd“

Den Auftakt des Sommerfestivals bildet am Dienstag, 16. Juni, um 16 Uhr die Kinodokumentation „Hella&Bernd“. Der Film dauert 101 Minuten. Im Anschluss sprechen Fitore Muzaqi und Hella Sinnhuber mit dem Publikum. Damit beginnt das Festival nicht nur mit einem filmischen Blick auf zwei Künstlerleben, sondern auch mit einem Gespräch über Nähe, Arbeit, Erinnerung und die Kraft gemeinsamer Visionen.

Einblicke in das Kulturlabor

Am Mittwoch, 17. Juni, öffnet sich von 14 bis 16 Uhr das Kulturlabor des artparks für eine Führung. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblick in einen Ort, an dem künstlerische Arbeit, Experiment und Begegnung ineinandergreifen. Am Donnerstag, 18. Juni, folgt von 10 bis 13 Uhr ein Workshop Karussell, das zum Mitmachen und Ausprobieren einlädt.

Vernissage „Momente & Metamorphosen“

Ein weiterer Höhepunkt ist die Vernissage der Gruppenausstellung „Momente & Metamorphosen“ am Freitag, 19. Juni, ab 17 Uhr. Gezeigt werden Werke von David Eicher, Karl Banski, Luca Bonfanti, Bernd Caspar Dietrich, Hella Sinnhuber und Die Kegelrobben. Der Ausstellungstitel beschreibt dabei nicht nur künstlerische Prozesse, sondern auch die Atmosphäre dieses Festivals: Momente werden sichtbar, Verwandlungen bleiben spürbar.

Ein Tag für Bernd Caspar Dietrich

Der Samstag, 20. Juni, steht ganz im Zeichen von Bernd Caspar Dietrich. Unter dem Satz „Wir feiern das Leben von Bernd Caspar Dietrich“ beginnt der Tag um 15 Uhr mit Klang Qi Gong mit Anne Suchalla und Lu Brincks. Ab 16 Uhr gehört die Bühne den Künstlerinnen und Künstlern der Open Stage. Mit dabei sind Chris Seidler & Carlos, Heike Gebhardt & Simon Schmucker, Anna Spohr & Remco Hooijkaas, Mrs. Pope, Zwakkelmann & Vicky Stachowiak, Christoph Clöser, Tycho Schottellius, Kikikustik sowie Thomas Machoczek & Freunde.

Ausklang mit Soul, Jazz und Blues

Zum Abschluss des Sommerfestivals spielt am Sonntag, 21. Juni, ab 14 Uhr Practise Once Soul, Jazz & Blues. Damit klingt eine Woche aus, die nicht allein als Kulturprogramm verstanden werden will. Das Festival im artpark Hoher Berg ist Einladung, Abschied, Begegnung und Aufbruch zugleich.

Eine Vision wächst weiter

Der artpark bleibt damit, was er für viele längst geworden ist: ein Gelände der offenen Möglichkeiten. Ein Ort, an dem Kunst nicht nur gezeigt wird, sondern entsteht. Und ein Ort, an dem die Vision von Bernd Caspar Dietrich weitergebaut wird.

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