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Ausgedehnter Flächenbrand am Rütherweg

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Dorsten-Lembeck (ots). Ein ausgedehnter Flächenbrand beschäftigte am späten Samstagnachmittag die Feuerwehr am Rütherweg, in nächster Nähe zur A 31.

Zunächst meldete gegen 16:45 Uhr eine große Anzahl von Anrufern der Kreisleitstelle Recklinghausen einen Flächenbrand.

Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, brannte eine Strohpresse und das angrenzende Feld auf einer Fläche von ca. 20.000 m².

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Sichtverhältnisse auf der Autobahn 31 stark eingeschränkt
Durch den Brand wurden die Sichtverhältnisse auf der Autobahn 31 stark eingeschränkt, die Polizei warnte über die Radiosender. Foto: Markus Terwellen

Außerdem hatte das Feuer zu diesem Zeitpunkt schon einen Weg in die Böschung an der Autobahn gefunden und loderte auch dort. Auch die Strohballen, die sich auf dem Feld befanden, sind durch den Brand stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Angrenzendes Waldgebiet

Durch eine massiv eingeleitete Brandbekämpfung, konnte der Brand zunächst dahingehend eingedämmt werden, dass dieser sich nicht auf das angrenzende Waldgebiet am Rütherweg ausbreiten konnte.

Aufgrund der vorhandenen Sichtbehinderung durch die Rauchentwicklung, für den Individual- und öffentlichen Personennahverkehr, auf der Autobahn 31, wurden von Seiten der Autobahnpolizei, über die Radiosender, Warnhinweise gegeben. Da viele Menschen über den Notruf eine flächenmäßig starke Geruchsbelästigung meldeten, wurde ein Hinweis über das „Modulare Warnsystem“ (MoWas) gegeben und die Warn-App „Nina“ aktiviert.

Bahnverkehr gesperrt

Die in der Nähe befindliche Bahnstrecke (Borken – Dorsten), wurde, für den Zeitraum der Löscharbeiten, komplett für den Bahnverkehr gesperrt. Die Löschmaßnahmen konnten nach etwa 3 Stunden beendet werden, dass notwendige Löschwasser wurde aus dem vorhandenen Hydrantennetz entnommen und mit Tanklöschfahrzeugen via Pendelverkehr zur Einsatzstelle befördert.

Physische Belastung

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist unklar, die Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Durch die sehr warmen Witterungsverhältnisse, erfuhren die Einsatzkräfte eine hohe physische Belastung. Im Einsatz befanden sich die Löschzüge Rhade, Lembeck und Holsterhausen sowie die Kräfte der hauptamtlichen Wache.

Der Löschzug Hervest I wurde für den Grundschutz alarmiert, dieser stellte die Einsatzbereitschaft an der Feuer- und Rettungswache sicher. Währen dieser Zeit mussten die Einsatzkräfte des Löschzuges an der Beethovenstraße die Landung eines Rettungshubschraubers absichern, der zu einem medizinischen Notfall alarmiert worden war. Ein weiterer Einsatz musste am Barloer Weg abgearbeitet werden, hier war ein Ast in eine Telefonleitung gestürzt und musste entfernt werden. (MT)

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