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Herzenssache Lebenszeit

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Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe macht Station am St. Elisabeth-Krankenhaus

Dorsten, 12.07.2018. Bei einem Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. Denn je schneller ein Mensch behandelt wird, desto größer die Chance, dass im Hirn keine irreparablen Schäden zurückbleiben.

Am Donnerstag, den 19. Juli, macht der rote Doppeldeckerbus der Schlaganfallhilfe vor der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten Station.

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„Time is Brain“, sagen die Mediziner dazu. Ein besonderes großes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, haben dabei Menschen mit einem Typ-2-Diabetes. Sind sie häufig unterzuckert, besteht für sie auch die Gefahr, an Demenz zu erkranken.

Schlaganfallbus in Dorsten am Krankenhaus
Um über Schlaganfall, Risikofaktoren (Hypertonus, Herzrhythmusstörungen etc.) und Diabetes aufzuklären, beteiligt sich das Team um Dr. Marco Michels, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Medizin im Alter, an der groß angelegten Präventionskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe mit dem Titel „Herzenssache Lebenszeit“.

Schlaganfall und Zuckererkrankung

Am Donnerstag, den 19. Juli, macht der rote Doppeldeckerbus der Schlaganfallhilfe vor der Zentralen Aufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten Station.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, alles Wissenswerte über Schlaganfall und Zuckererkrankung zu erfahren. Schirmherr der Veranstaltung ist der ehemalige Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.

Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache

Wie wichtig diese Kampagne und die Aufklärung über die Krankheit ist, unterstreicht Dr. Marco Michels, der auch Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche SchlaganfallHilfe ist, mit einigen Zahlen: „In Deutschland erleiden mehr als 250.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Bezogen auf das Ruhrgebiet heißt das: Etwa 15.000 Menschen sind betroffen.

Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland – nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen – und ist einer der Hauptgründe, pflegebedürftig zu werden.“

Schlaganfallbus in Dorsten am Krankenhaus

Beratung

Den ganzen Tag über informieren Mediziner, Diabetesberater und Pflegekräfte über Schlaganfall, Risikofaktoren und Diabetes. Wer möchte, kann Blutdruck, Blutzucker und Puls messen lassen und im Anschluss auch gleich eine Beratung erhalten, ob die Werte im Normbereich sind oder wie sie sich gegebenenfalls senken lassen. Bewegung ist ein gutes Mittel, Schlaganfall und Diabetes vorzubeugen.

Daher stellt der Verein KKRN-Aktiv sein breit gefächertes Programm an Sportkursen vor und lädt zum Mitmachen beim Koordinationstraining im Sitzen ein. Ein Waffelverkauf, dessen Erlös Spes Viva, dem Palliativnetzwerk Dorsten, zu Gute kommt, rundet den Tag ab.

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