Verlorengegangener Teil Dorstens wieder erlebbar machen
Bilder wandern durchs Quartier – am Schölzbach am Sonntag, 9.9.2018 ab 17.00 Uhr.
Start am alten Postweg (vorm. Wingsmühle) Endpunkt ist der Dorsten Treff (Dorstener Arbeit) am Lippetor.
Ein durch die Stadt fließendes Gewässer wie der Schölzbach hat einen bedeutenden ästhetischen und emotionalen Wert für Identifikation, Gesundheit, Wohlbefinden und Erholung der Bevölkerung und erfüllt eine wichtige Funktion beim Erhalt der biologischen Vielfalt.

Das wieder sichtbar zu machen und dabei auch neue ästhetische Erlebnisse zu ermöglichen, ist das Anliegen des Fotografen Karlheinz Strötzel.
Er will einen verlorengegangener Teil Dorstens wieder erlebbar machen und Empathie für den Schölzbach bei der Bevölkerung wecken.

Ausgangspunkt war zunächst die Idee und Frage nach erzählender Fotografie des Schölzbachs. Dabei schließen seine Fotos und Bildbearbeitungen alles sich in einem bestimmten Bereich Befindliche ein: physische Landschaft, Lebensraum, Abstraktion, Atmosphäre und (verrohrte) Leerstellen ein.

Der Schölzbach fließt in einem Raum, in dem alle Teile, belebt wie unbelebt, von einer Sache erzählen, ja man kann ihm zuhören, wenn er an Steinen und Rohren seine Geschichte akustisch wiedergibt. Mit den Bildern von Karlheinz Strötzel begeben uns auf die Reise, schaffen im Spiel aus Nähe und Distanz ambivalente Erprobungsräume, in denen Vertrautes fremd und Fremdes vertraut wird. Die großformatigen Bildfahnen und die begleitende Musik der Walking Blues Prophets mit Tuba, Gitarre, Saxophon, Akkordeon, Schlagzeug und Gesangschaffen so einen neuen Zugang zu einem vernachlässigten Gewässer in Dorsten.




























