Sieg in der 4. Ruhrpott Challenge
Bereits zum vierten Mal richtete die CrossFit 37 Box aus Dorsten die diesjährige Ruhrpott Challenge aus und hatte am vergangenen Samstag Teams aus dem ganzen Ruhrgebiet zu Gast.
Unter dem Motto „Wer sind die Fittesten im Pott?“ traten zehn Teams, bestehend aus einer Frau und zwei Männern, gegeneinander an. Mit Übungen aus Gewichtheben, Turnen und Leichtathletik maßen sie ihre Kraft, Ausdauer und ihre Schnelligkeit.
Und wie auch in den vergangenen Jahren konnte sich das Team aus Dorsten durchsetzen! Am Ende des schweißtreibenden Tages konnten Marcek Koppers, Tobias Sarfo und Sarah Semple erneut den Sieg nach Hause holen.

„Wer hier nur stark ist, kann nicht gewinnen“, betont Joel Tillmann, der Cheftrainer und Geschäftsführer der Dorstener Box .“
Hier ist die ganze Bandbreite unseres Sports gefragt. Vordergründig gehe es aber nicht ums gewinnen, das ist den CrossFit 37 Leuten wichtig. „Die Ruhrpott Challenge wurde ins Leben gerufen, um die Community zu pflegen. Wir wollen uns treffen, austauschen und einfach Spaß haben“, führt er fort.
Gelaunte Zuschauer und lachende Athleten
Und wenn man sich auf dem Gelände umsah, musste man ihm einfach zustimmen. Gut gelaunte Zuschauer und lachende Athleten, denen man den Spaß ansah, prägten das Bild. Christian aus kommt 4-5mal wöchentlich zum Training und auch er lobt den Zusammenhalt der Sportler. „Egal, welches Fitnesslevel, hier ist jeder richtig. Es ist ein ganz besonderes Teamverhalten bei CrossFit“.
In Dreiergruppen traten die Teams in drei verschiedenen Workouts gegeneinander an, am Ende qualifizierten sich die vier stärksten Teams für die Finals. Dass das Team aus Dorsten sich im Finale gegen CrossFit Blackband aus Bochum durchsetzen konnte, freute besonders Sarah Semple.

Die ehrgeizige Athletin war kurzfristig für Malin Pettersson eingesprungen, die krankheitsbedingt absagen musste. „In der letzten Woche waren wir noch zusammen in der –Liga der Boxen- und haben den dritten Platz belegt“ erzählt sie. „Und heute muss ich für sie ran. Da hoffe ich natürlich, dass ich meine Sache gut mache!“
Seit vier Jahren ist Sarah dabei, zuvor hatte sie jahrelang Fußball gespielt. Doch vier Kreuzbandrisse machten diese Sportart unmöglich. „Mir wurde gesagt, ich solle nie mehr Kniebeugen machen“ erinnert sie sich. Heute habe ich Dank meines Training überhaupt keine Probleme mehr mit meinen Knien.“
Am Ende des Tages konnten Sarah, Marcel und Tobias zufrieden sein: Ein ganz besonderer Tag mit Freunden und einer ganz besonderen Sportart war erfolgreich zu Ende gegeangen.
Text: Melanie Brömmelhaus




























