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Jugendkulturpreis NRW – Gesamtschule Wulfen

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„Kunst und Klimaschutz – Wildpflanzen werden zu Kunstwerken.
Gesamtschule Wulfen ist mit zwei Beiträgen dabei

Wulfen. Vor frenetisch applaudierenden Kindern und Jugendlichen hat NRW-Jugendminister Joachim Stamp in Neuss herausragende Projekte der Kinder- und Jugendkulturarbeit ausgezeichnet.

(pd). Die Verleihung der Kinder- und Jugendkulturpreise bildet traditionell den Höhepunkt des Jugendkulturfestivals „SEE YOU“, das seit 1990 alle zwei Jahre in wechselnden Städten durchgeführt wird. „Aus Dorsten wurden zwei Beiträge in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Wulfen eingereicht“, sagte Schulleiter Hermann Twittenhoff.

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Bei dem Kulturagentenprojekt „Kunst und Klimaschutz – Wildpflanzen werden zu Kunstwerken und Energie-lieferanten“ treffen Kreativität und Innovation aufeinander.

Jugendkulturpreis NRW - Gesamtschule Wulfen ist mit zwei Beiträgen dabei
Susanne Bornemann und Kulturagentin Ariane Schön haben mit zwei Projekten der Gesamtschule Wulfen erfolgreich am Jugendkulturpreis teilgenommen. Foto: GSW

Zweimal hat der Berliner Künstler Franz John mit Schülern aus der 8. und 9. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Wulfen geforscht. Sieben Klassen aus den Fachbereichen Chemie, Kunst, Darstellen und Gestalten waren bislang beteiligt. Nach der Sammlung von Wildpflanzen in der Schulumgebung wurde aus Holunderbeere, Schlehe und Malve Pflanzensaft gewonnen. Auf Objektträger aufgetragen entstehen so genannte Grätzel-Zellen, also Strom erzeugende Farbstoff-Solarzellen als klimaschonende Energiequellen.

Mit diesen Grätzel-Zellen bauten die Schüler kinetische Objekte aus Propellern und Motoren. Andere entwarfen großformatige abstrakte Bilder aus Pflanzensaft. Eine weitere Gruppe hat mit Leuchtdraht experimentiert und Lichtobjekte erfunden. Alle Objekte wurden, gemeinsam mit ausgewählten Plakaten zu den Pflanzen im Eingangsbereich der Schule ausgestellt. Höhepunkt war das 10 Meter lange Lichtobjekt am Schuldach. „Das Projekt verknüpft Kunst mit nachhaltigen Entwicklungsthemen“, so Hermann Twittenhoff.

Das zweite Dorstener Projekt ist die Videoreportage „Flüchtlinge in Dorsten – wie schaffen wir das?“ Dieser Film wurde von Sabine Bornemann mit Schülern der Gesamtschule Wulfen in der Zeit von November 2015 bis Dez 2016 gedreht und beleuchtet den Umgang mit Flüchtlingen im Norden der Flächenstadt Dorsten in den ersten Monaten ihres Aufenthalts. Die DVD ist in der Stadtinfo und im Onlineshop der Volksbank erhältlich.

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