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Erneuerung der Fußgängerzone in Dorsten

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Erster Bauabschnitt Lippestraße mit „Stadtbummel“ eingeweiht

(pd). Gemeinsam mit Anwohnern, Geschäftsleuten sowie Vertretern der Baufirma Benning aus Münster, des Landschaftsarchitekturbüros Lohaus + Carl aus Hannover sowie des Büros Schmitz Schiminski Partner Lichtplanung aus Hildesheim erkundeten Bürgermeister Tobias Stockhoff und Stadtbaurat Holger Lohse am Mittwoch bei einem kleinen „Stadtbummel“ der besonderen Art das erste Teilstück der runderneuerten Innenstadt.

Stadtbummel Dorsten
Stadtbaurat Holger Lohse (2.v.l.) und Bürgermeister Tobias Stockhoff (4.v.l.) erkundeten gemeinsam mit Anliegern, Geschäftsleuten und beteiligten Firmen den fertig gestellten ersten Bauabschnitt der Erneuerung der Fußgängerzone. Foto: Stadt Dorsten

„Wir haben kein Band gespannt, das wir durchschneiden, nachdem die ersten Tiefbau- und Pflasterarbeiten abgeschlossen sind. Wir möchten mit diesem Stadtbummel aber trotzdem den ersten Bauabschnitt unserer neuen Fußgängerzone einweihen“, begrüßte Bürgermeister Tobias Stockhoff die Teilnehmer im Dorsten Treff. Zur sichtbaren Veränderung der Fußgängerzone gebe es bereits viele positive Stimmen.

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Die Vergabe der Tiefbauarbeiten zur „Entrümpelung“ des Untergrundes hatte länger gedauert, als zunächst erhofft. Die Arbeiten zur Gestaltung der Oberfläche aber blieben im Zeitplan und wurden teilweise sogar früher fertig, als kalkuliert.

Stadtbummel Dorsten
Pflasterarbeiten in der Hühnerstraße. Foto: Stadt Dorsten

Richtige Weg

Natürlich sei die Bauzeit mit Einschränkungen und Belastungen verbunden gewesen für Anlieger und Geschäftsleute. „Aber das Ergebnis zeigt uns: Wir haben den richtigen Weg beschritten, unsere Innenstadt attraktiver zu machen“, so Bürgermeister Stockhoff. Und mit einem Augenzwinkern: „Wer schön sein will, muss leiden.“

Stadtbummel
 Premiere: Der erste Schachtdeckel mit Stadtwappen wurde in der „neuen“ Lippestraße eingebaut. Foto: Stadt Dorsten

Stockhoff dankte den Kaufleuten in der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (DIA) und engagierten Bürgern für die vielen konstruktiven Vorschläge zu Planung und Bauphase. „Wir hoffen, dass es bei der Erneuerung der Innenstadt weiterhin so gut läuft.“

Möblierung mit Straßenlaternen

Ganz fertig ist der erste Bauabschnitt Lippestraße freilich noch nicht. Es fehlt noch die „Möblierung“ mit Straßenlaternen, Fahrradständern, Mülleimern – die mit großer Bürgerbeteiligung ausgewählt wurden. Die Ausstattung folgt, versprach Bürgermeiser Stockhoff. Allerdings werden nach Fertigstellung der Oberfläche noch einmal die Standorte überprüft. Denn es ist nicht so leicht, alle Ansprüche unter einen Hut zu bringen, so der Bürgermeister: „Die einen möchten die Bänke unter den Bäumen stehen haben, damit sie vor Sonne geschützt sind. Und die anderen möchten die Bänke gerade nicht unter Bäumen stehen haben, weil die Vögel darin . . .“

Die Erneuerung der Innenstadtsetzt sich fort im oberen Bereich der Lippestraße und auf dem Marktplatz. Die Vergabe der erforderlichen Arbeiten und die Abstimmung der Bauzeiten läuft gerade.

Fakten:

Für den ersten Bauabschnitt Lippestraße wurden . . .
• … 1220 Quadratmeter Fläche neu gestaltet.
• … 74 000 Klinkerpflastersteine verbaut.
• … auf den Natursteinflächen 90 Steine pro Quadratmeter eingesetzt.
• … Natursteine aus Lindlar geliefert.
• … sieben Bäume aus einer Baumschule in Bad Zwischenahn neu gepflanzt.
• … 84 Kubikmeter Baumsubstrat geliefert und eingebaut.
• … 1240 Kubikmeter Boden und alte Steine abgefahren.
• … 560 Tonnen Frostschutzschicht, 725 Tonnen Tragschicht geliefert und eingebaut.
• … 115 Lkw-Fuhren benötigt, um Material anzuliefern.
• … wurden Bauarbeiter aus Deutschland, Portugal und Polen eingesetzt. Es waren immer mindestens sechs Bauarbeiter vor Ort, in der Spitze bis zu 15.

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