LOFX im „Mühleneck“ zum dreijährigen Jubiläum
Holsterhausen. Beste Stimmung herrschte am Samstagabend im Dorstener Mühleneck, das sein dreijähriges Jubiläum zusammen mit der Dorstener Akustikband LOFX feierte.
Silvia und Omer Topcegic, die Betreiber des Mühlenecks, freuen sich, dass ihr Kneipenkonzept in Holsterhausen vom ersten Tag an einschlug wie eine Bombe. „Werbung war gar nicht nötig“, erzählt Omer. „Es war irre. Rappelvoll vom ersten Tag an und alles lief nur durch Mundpropaganda. Und so zieht es sich durch bis heute.“

Donnerstags, freitags und samstags öffnen Silvia und Omer die Türen der kleinen Kneipe mit dem großen Biergarten, „um den Leuten in einer urigen Kneipe ein zweites Zuhause zu geben, wo sie sich wohlfühlen können“, freut sich Omer.
Livemusik mit lokaler Band
Drei bis vier Mal im Jahr wird Livemusik angeboten. Das war von Anfang geplant. Auch bei „Dorsten live“ mischt das Mühleneck mit.
Am Samstag durften sich die Gäste nun auf die lokale Band LOFX (sprich: „low effects“) freuen.
Schon eineinhalb Stunden vor Konzertbeginn sicherten sich die ersten Gäste die besten Plätze, um der Musik möglichst nah zu sein.
Der bunte Mix aus über 100 Jahren Musikgeschichte, der den Zuhörern allein mit Gitarre, Bass, Cajon und Gesang präsentiert wurde, kam perfekt an. Effekte jedweder Art braucht man bei LOFX nicht. Hier ist alles pur, handgemacht und authentisch.

Sängerin Michaela Grebe erzählt den Gästen gegen 21 Uhr, was für diesen langen Abend geplant ist. „Unser erstes Set beginnen wir erst einmal ganz locker und langsam, damit Ihr Euch an uns gewöhnen könnt. Aber je später der Abend, desto mehr Power gibt’s hier, das verspreche ich Euch“.
So langsam war der Einstieg mit Reamonn’s „Supergirl“ dann doch gar nicht, und vom ersten Ton an sangen die Gäste mit.
Stimmgewaltig präsentierte Michaela Grebe zum Beispiel George Gershwin’s „Summertime“, um kurz danach über „Cello“,„Time to wonder“ und „New York, New York“ bei „Calm after the storm“ zu landen.
Gänsehaut pur
Peter Andrikopoulos an der Gitarre ließ nicht nur bei seinen Soli so manchem Zuhörer eine Gänsehaut über den Rücken laufen und das Dorstener Urgestein Friedhelm Naujoks auf seiner hölzernen „Trommelkiste“ gab versiert den Rhythmus an.
Als Bassist Wolfgang Grebe dann auch noch den Westernhagen-Hit „Mit 18“ – mit stilechter Marius-Brille – zum Besten gab, gab es kein Halten mehr im Gastraum.
Kurz nach Mitternacht verabschiedete sich die Band mit „Knocking on Heaven’s door“ von den lauthals mitsingenden Gästen, die die Musiker noch nicht gehen lassen wollten und immer wieder Zugaben forderten (die sie natürlich bekamen).
Fazit des Abends: Ein großartiger Abend in einer gemütlichen Kneipe mit fröhlichen Menschen und hervorragender musikalischer Unterhaltung.




























