Wie pflegende Angehörige den Körper entlasten können
Mit den Kinaesthetics-Kursen möchte das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten pflegende Angehörige dabei unterstützen, pflegebedürftigen Menschen bei der Verrichtung alltäglicher Aktivitäten zu helfen und dabei die eigene Gesundheit nicht aus dem Blick zu verlieren.
Während dieser Aktivitäten ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung zentrales Thema der Kinaesthetics-Kurse, die in Kooperation mit der Barmer entstanden sind. „Beim Waschen, Ankleiden und Essen führen wir individuelle, meist unbewusste Bewegungsmuster durch – das hat erheblichen Einfluss auf unsere Gesundheitsentwicklung“, so die Kinaesthetics-Trainerin Nicole Buschjäger.
Wer jedoch auf Grundlage eines Kinaesthetics-Kurses Angehörige pflegt, kann nicht nur erstaunliche Fortschritte bei pflegebedürftigen Angehörigen erzielen, sondern auch bei sich selbst verhindern, dass die Pflegetätigkeit der eigenen Gesundheit schadet. Ziel des Kurses ist dabei, sowohl die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen zu erhalten, als auch die eigene körperliche und psychische Belastung zu reduzieren. Das steigert auf beiden Seiten die Lebensqualität.
Geeignet ist der Kurs für all diejenigen Personen, die ohne professionelle Ausbildung ihre pflegebedürftigen Angehörigen, Freunde oder Bekannten pflegen und betreuen möchten. Wer mehr über den Kinaesthetics-Kurs erfahren möchte, kann sich am Donnerstag, den 2. Mai, von 16 bis 19 Uhr in der Physio-Oase des St. Elisabeth-Krankenhauses Dorsten, Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1, über das Pflegekonzept informieren. Um Anmeldung wird gebeten bei Nicole Buschjäger unter der Telefonnummer 02362 29-59426 oder per E-Mail unter [email protected]. www.kkrn.de




























