Oldtimerfreunde Lembeck setzen auf alte Maschinen
Lembeck. Schnell vergeht die Zeit. Im vergangenen Jahr säten sie Roggen aus. Jetzt war er reif für die Ernte: Rund ein Morgen und somit knapp 2000 Quadratmeter mähten die Oldtimerfreunde in Lembeck am Busbahnhof ab.
Gut gelaunt traten sie bei strahlend-warmen Sonnenschein aufs Feld, gingen ihrer Arbeit nach.
Alter Mähbinder im Einsatz

Nicht mit übergroßen Geräten, sondern mit einem alten Mähbinder. Ungefähr aus dem Jahr 1960. Ganz so, wie Bauern ihre Ähren vor etwa 50 Jahren ernteten.
Dennoch stecken hier viele Möglichkeiten: Erst schneiden die Oldtimerfreunde das Korn damit. Dann transportiert das Gerät es über drei Förderbänder aus Leinen zum Portionierer.
Ähren gebündelt
„Hier bündeln wir daraufhin die Ähren und binden sie anschließend zusammen“, sagte Georg Bögel der Oldtimerfreunde und weiter: „Dann wird dieser Bund seitlich ausgeworfen.“
So sind alle engagiert bei der Arbeit: Sie packen an. Zeigen Manpower und gute Laune. Einige Bündel haben sie zum Trocknen zusammengelegt und aufrecht hingestellt.
Damit ist die Ernte gemeistert. Der nächste folgt in ein paar Tagen, sobald die Ähren trocken sind.

Für Dreschvorführungen benötigt
Dann gehen die Oldtimerfreunde Lembeck erneut aufs Feld, um die getrockneten Ähren zu verladen: „Sie werden dann für unsere Dreschvorführungen benötigt, die wir unter anderem auf dem Kiek rin Tag oder dem Herbstfest in Dorsten Gahlen mit unserem alten Dreschkasten vorführen“, kündigt Georg Bögel an.
So geben die alten Geräte aus alten Zeiten auch in Zukunft noch viele Einblicke – und sind für manch jüngere Entdecker trotz ihres Alters auch ganz neu.
Fotos und Text von Marie-Therese Gewert




























