Lecker, international und ein friedliches Miteinander
Dorsten. So erlebten die Teilnehmer am Samstag das dritte internationale Picknick der Kulturen im Bürgerpark Dorsten.

Es roch am reichhaltigen Buffet verführerisch nach Curry, Kurkuma und allem, was der Orient an Gewürzen bereithält. Angeboten wurden köstliche Spezialitäten wie gefülltes Gemüse mit Reis, orientalisches Gebäck und gefüllte Weinblätter aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Sie sorgten bei den Gästen fast immer für ein anerkennendes „Oh lecker“.

Es war das dritte Mal, dass sich die unterschiedlichsten Kulturen auf Initiative des Dorstener Integrationsforum, federführend von Margarethe Matschinsky, zu einem gemeinsamen Picknick trafen.

Rund 50 gut gelaunte Frauen und Kinder unter anderem aus dem Iran, Irak, Syrien, Eritrea und Deutschland saßen in gemütlicher Runde und erlebte entspannte Stunden.

Verständigung klappte hervorragend
Es gab genügend Zeit zum Austausch. Die Verständigung klappte mittlerweile hervorragend in Deutsch oder Englisch. Wenn nicht, dann sprangen teilweise die Kinder als Dolmetscher oder der Google-Übersetzer ein. Einige beliebte Spiele auf der Wiese wie der Fallschirm, Frisbee oder Ballspiele für die Kinder sorgten für Entspannung bei den Erwachsenen.

Menschenwürde, Demokratie und Respekt
Bürgermeister Tobias Stockhoff reihte sich in der Schlange am Buffet ein. Er wusste sofort, was er wollte. Hiervon etwas und davon auch etwas. Ihm schmeckte es hervorragend und am Ende war der Teller wie leergeputzt. „Unser Stadtdialog – Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt – und kann sogar durch den Magen gehen“.

Die meisten der Anwesenden kennen sich seit mehreren Jahren und sind wie eine große Familie. Dazu gehören auch Kristina und Ludger Samson. „Ich finde dieses multikulti Picknick besonders schön, da hier verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Gerichten und Esskulturen zusammentreffen. Dadurch lerne ich neue Menschen und neue Geschmäcker kennen“, so Samson.

Er und seine Frau Kristina sind seit 2015 mit der irakischen Familie Alhareezi eng befreundet. Von den Kinder Ahmet und Asad werden sie liebevoll Oma und Opa genannt.
„Sie sind heute unsere Familie, denn sie haben uns am Anfang viel geholfen und in allen Sachen unterstützt“, sagt Hussam Alhareezi.
Petra Bosse





























