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280 Grundschüler beziehen die neue Agathaschule

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Feierliche Einweihung zum Einzug

Dorsten. Rund 280 Schülerinnen und Schüler der Agatha Grundschule haben heute ihre neuen Räumlichkeiten an der ehemaligen Geschwister-Scholl Schule bezogen.

Neue Agatha Schule Dorsten
Foto: Stadt Dorsten

Zum ersten Mal werden die Kinder am neuen Standort am Nonnenkamp unterrichtet. Fast 5,5 Millionen Euro investiert die Stadt Dorsten in die Sanierung der ehemaligen Geschwister-Scholl Hauptschule, die fortan das Zuhause der Agathaschule sein wird.

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Schön und einladend

„Die neue Agathaschule ist nicht nur sehr schön und einladend geworden, sondern sie entspricht auch den neusten Standards. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unsere Schulen Schritt für Schritt so auszustatten, dass das Lernen und natürlich die Pausen hier Freude machen“, sagt er und ergänzt: „Den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern wünsche ich einen guten Start an diesem wirklich schönen neuen Standort,“ sagt Tobias Stockhoff.

Schulleiter Herbert Rentmeister freut sich über den symbolischen schlüssel, der ihm von seinen Schülern überreicht wurde.
Foto: André Elschenbroich

Ausdrücklich bedankt sich Bürgermeister Stockhoff für das hohe Engagement aller Beteiligen während der Umbauphase, für den Einsatz von Schulleitung, Lehrerschaft, Elternschaft, Förderverein sowie von den Kolleginnen und Kollegen aus der Schulverwaltung und aus dem Zentralen Gebäudemanagement der Stadt Dorsten: „Dass der Umzug vom alten Standort am Voßkamp in die neue Schule an Nonnenkamp nun realisiert werden kann, war eine große gemeinsame
Kraftanstrengung.“

Digitale Tafelsysteme

Die Klassenräume wurden modernisiert und mit digitalen interaktiven Tafelsystemen ausgestattet. Zudem werden die Kinder in Kürze auch neue, teilweise durch Sponsoren finanzierte, Mehrzweckräume nutzen können. Unter anderem gehören ein Motopädieraum, ein Forscherraum, ein Medienraum, ein Musikraum und ein Ruhebereich zur Gebäudeplanung der beinahe vollständig renovierten Schule.

Zur Begrüßung gab´s ein kleines Bühnenprogramm.
Foto: André Elschenbroich

„Hinzu kommen eine Schulbücherei im Bereich der lichtdurchfluteten Eingangshalle sowie ein Fahrstuhl und eine behindertengerechte Toilette“, sagt Architekt und Projektleiter Björn Fechtner. Auch das Angebot an Plätzen im Offenen Ganztag (OGS) kann an der Agathaschule großzügig ausgeweitet werden.

Dschungel-Pausenhof mit Spielgeräten

Der Umbau des Schulhofs, den Schulgemeinde und Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit geplant haben, hat ebenfalls begonnen. Teile des Außenbereichs werden zu einem Dschungel-Pausenhof mit für Kinder sehr attraktiven Spielgeräten umgebaut.

Neue Agatha Schule Dorsten
Digitaler Unterricht möglich. Foto Stadt Dorsten

Auf dem angrenzenden Parkplatz soll im Rahmen von „Wir machen MITte“ im nächsten Jahr weitere Schulhof-Fläche mit einem Kleinspielfeld entstehen. Eine Teilsanierung der Sporthalle ist ebenfalls in den nächsten Jahren geplant. Die Zeitpläne sind mit der Schulleitung abgestimmt worden.

Aktuell mehrere Umbauarbeiten an Schulen

Darüber hinaus soll im nächsten Jahr auch der Parkplatz der Realschule St. Ursula umgestaltet werden, damit Kinder in Schulbussen noch sicherer zur Schule kommen. Der Umbau der früheren Hauptschule zum neuen Standort der Agathaschule ist nicht die einzige Investition in die Dorstener Bildungslandschaft. „Aktuell finden auch an der Urbanusschule in Rhade und an der Grünen Schule in Barkenberg aufwendige Umbau- und Sanierungsarbeiten statt.

Pfarrer Ulrich Franke segnete erst die Pausenhalle, dann die einzelnen Klassenräume.
Foto: André Elschenbroich

Allein für die Aufwertung der Grünen Schule ist ein hoher einstelliger Millionenbetrag eingeplant. Kräftig investiert wurde und wird zudem in den Aufbau der Neuen Schule Dorsten im Schulzentrum
Pliesterbecker Straße. Auch an vielen weiteren Schulen in Dorsten wird gearbeitet“, sagt Nina Laubenthal, Erste Beigeordnete und Schuldezernentin.

Sanierungs- und Investitionsstau

Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt: „In den letzten Jahrzehnten ist ein erheblicher Sanierungs- und Investitionsstau in der Städtischen Infrastruktur aufgelaufen.

Mit eigenen Kraftanstrengungen und auch dank großer Förderprogramme von Land und Bund arbeiten wir kontinuierlich daran, diesen Stau der Vergangenheit aufzulösen.

Das gilt nicht nur für die Gebäude. Unser Ziel ist es, dass in sämtlichen Schulen zeitnah digitaler Unterricht möglich sein wird. Denn jeder Euro, den wir in die Zukunft von Kindern investieren, ist gut angelegt.“

Neue Adresse, alte Schüler.
Foto: André Elschenbroich

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

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