Abschleppdienst förderte insgesamt 10.040 Schmuggelzigaretten zu Tage.
Der Unfall passierte jetzt nicht in Dorsten oder im Kreis Recklinghausen, sondern in Heilbronn. Aber, es hätte auch hier auf unseren Straßen sein können.
Wer weiß denn schon, was die zahlreichen LKWs, die tagtäglich über die Autobahnen fahren, so alles in ihrem Inneren versteckt haben.

So wie bei dem LKW aus Rumänien. Gleich doppeltes Pech hatte der 43-jährige Fahrer eines rumänischen Lastkraftwagens nach seinem Unfall auf der A6 in den frühen Morgenstunden des 3. Dezembers.
Nach einem selbstverschuldeten Unfall zwischen den Anschlussstellen Ilshofen/Wolpertshausen und Schwäbisch Hall lugten erste ausländische Zigarettenpackungen aus den zerstörten Alustreben des Aufliegers hervor.

Eine vollständige Kontrolle des verunfallten Gespanns durch die Kontrolleinheit Verkehrswege des Zolls zusammen mit der Verkehrspolizei Kirchberg/Jagst auf dem Gelände eines Abschleppdienstes förderte insgesamt 10.040 Schmuggelzigaretten zu Tage.

„Fast alle der über 500 mutmaßlich für den englischen Markt bestimmten Zigarettenschachteln befanden sich einzeln in den Hohlräumen der Streben versteckt,“ so einer der beteiligten Zöllner. „Da durch das Unfallgeschehen fast alle Streben verbogen waren, konnten die Zigaretten nur durch den Einsatz einer Flex aus dem Versteck geborgen werden.“

Die Zigaretten wurden sichergestellt und gegen den Fahrer wegen des gewerblichen Verbringens der Tabakwaren ein Steuerbescheid über 1648,27 Euro erlassen.




























