Zeitzeugengespräch mit Tswi Herschel im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten am 13. Januar um 18:00 Uhr
Tswi Herschel wurde 1942 in einer jüdischen Familie in der Kleinstadt Zwolle in den Niederlanden geboren.
Wenige Wochen nach seiner Geburt musste die Familie auf Anordnung der nationalsozialistischen Besatzer in das sogenannte „Juden-Viertel“ in Amsterdam umziehen, von wo aus seine Eltern im Sommer 1943 über das Durchgangslager Westerbork in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet wurden.
Vor ihrer Deportation entschieden die Eltern, ihren Sohn bei nichtjüdischen Pflegeeltern zu verstecken. Das Kind überlebte und wurde nach dem Krieg von seiner Großmutter aufgezogen. Als Erwachsener emigrierte Herschel nach Israel. In dieser Veranstaltung berichtet er über sein Leben und seine Lehren aus der Vergangenheit.
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Westfalen (Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten)
Eintritt 6 Euro / für Vereinsmitglieder oder ermäßigt 3 Euro




























