Samstag können die Kästen erworben werden
Dorsten (pd). Egal ob im Wald, im Park, am Wasser- überall dort, wo Eichen an sonnigen und warmen Plätzen zu finden sind, lauern sie von Mai bis Ende Juli, die Raupen des Eichenprozessionsspinners.
Und sie machen den Menschen nicht nur Angst. Es juckt, es zwickt und kann zu unangenehmen Allergien führen. Dieses Thema hat auch die Dorstener im zurückliegenden Jahr intensiv beschäftigt.
Als die Rumänienhilfe TransSilvania e.V. im letzten Dezember zur Übergabe der gespendeten Winter-Notlager Lebensmittel in Rupea/Rumänien war, sahen die Helfer in ihrer Holzausbildungswerkstatt, in der zur Zeit über 40 junge Menschen ein Praktikum bzw. eine Schreinerausbildung absolvieren, einige Nistkästen.
Als die Helfer den Jugendlichen davon erzählten, dass hier in Dorsten viele Menschen Nistkästen für Meisen aufhängen, um damit gegen die Raupenplage zu kämpfen, war die Idee geboren, in Rupea in der Werkstatt 100 Nistkästen für Dorsten zu bauen.
Henner Schürholz, der seit vielen Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in Rupea ist, sponsorte spontan das Holz. Und die Jugendlichen gingen an die Arbeit. Ende Januar kamen dann die Nistkästen aus Rupea an. Stabil und einfach gebaut, sollen sie helfen die Raupenplage zu bekämpfen.
Am kommenden Samstag, de 22.02.20, zwischen 10 und 13 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger gegen eine Spende zur Unterstützung der Ausbildungswerkstatt diese Nistkästen erwerben.
Henner Schürholz und Mitglieder des Vereins TransSilvania e.V. erwarten sie gerne auf dem Firmengelände der Firma DECOWE in Hervest Dorsten, Marienstraße 51




























