StartLokalesDorstenCoronarvirus - Nicht jeder kapiert, worum es eigentlich geht

Coronarvirus – Nicht jeder kapiert, worum es eigentlich geht

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Bürger sind aufgerufen, nur noch zum Arbeiten und zum Einkaufen zu gehen. Sperrstunden für Geschäfte auch in Dorsten.

Wie Bürgermeister heute in der Telefononferenz betonte, scheint diese Maßnahme nicht überall zu greifen. Sein erneuter Appell lautet: „Viele Menschen haben es noch nicht verstanden, dass es heißt Abstand zu jedem Menschen, aber besonders auch gegenüber den Risikogruppen und den älteren Menschen, zu halten und ihnen mit Respekt begegnen. Das ist ganz wichtig und muss unbedingt umgesetzt werden. Anstand ist, wer Abstand hält“

Nicht jeder hat das realisiert

Leider scheinen das heute einige Dorstener noch nicht realisiert zu haben. Viele Menschen haben sich heute vorbildlich verhalten, so Stockhoff, aber es habe auch viele Leute gegeben, die unter Missachtung jeglichen Anstands, auch gegen gegenüber Verkäufer/innen in den geöffneten Läden diesen vergessen haben. Dazu gehörten heute Beschimpfungen gegen Angestellte. Es wurde sogar die Ware von anderen Kunden aus den Einkaufswagen genommen.

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Bereits gestern mussten viele Dorstener Geschäft wegen Überfüllung geschlossen werden. Das Ziel sei, dass Massenansammlung verhindert werden sollen.

Kontrollen durch Ordnungsdienst

Auf Streife in der Stadt unterwegs war auch der kommunale Ordnungsdienst. Dabei gab es laut Bürgermeister in einem Geschäft eine wirklich unangenehme Situation mit einem Betreiber. Dieser weigerte sich, seinen Laden zu schließen. Die Auseinandersetzung sei soweit gegangen, dass die Polizei gerufen werden musste.

Coronavirus Anweisungen NRW
Foto: Pixabay

Zur Klarstellung macht die Stadt Dorsten noch einmal deutlich, worum es jetzt geht:

  • Alle Maßnahmen dienen dem Infektionsschutz.
  • Alle überflüssigen persönlichen Kontakte sollen darum unterbleiben.
  • Jeder Kontakt kann eine Infektion bedeuten.

Wer sich nicht daran hält, weil er selbst keine schwere Erkrankung durch das Virus fürchtet, ist im höchsten Maße egoistisch.
Er ignoriert, dass Menschen im hohen Lebensalter oder mit Vorerkrankungen schwere Krankheitsverläufe und womöglich um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich mit dem Corona-Virus infizieren.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das:

Bei „normalen“ Infektionen steckt ein Erkrankter im Durchschnitt zwei andere an. Nach 10 Stationen (1,2,4,8 …) sind wir bei 512. Bei Corona ist das Verhältnis 1:3.

Nach zehn Stationen (1,3,9,27 …) sind wir ohne verlangsamende Maßnahmen bei 19 683 !

Diese Entwicklung muss verlangsamt werden, indem jeder überflüssige Kontakt unterbleibt.

Da der Ordnungsdienst nicht den ganzen Dorstener Raum kontrollieren kann, lautet die Bitte von Tobias Stockhoff, dass Bürger, die meinen, dass sich nicht an die Auflagen halten, dem Ordnungsamt einen Hinweis, tel.: Telefon: 02362 660, geben sollen. Diesen Hinweisen werde die Stadt dann auch nachgehen.

Wer sich der Gefahr des Risikos einer Coronainfektion aussetzt, gefährdet andere. Darüber solle sich jeder Mensch bewusst sein.

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