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Coronakrise – Stadt und heimische Branchen im Austausch

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Bedarf in Dorsten decken und heimische Wirtschaft damit unterstützen -Coronakrise: Große wirtschaftliche Herausforderung

Videokonferenz zur WirtschaftStadt und heimische Branchen tauschen sich über die aktuelle Situation der Unternehmen aus

(pd). Dorstens Wirtschaftsförderung WINDOR und Bürgermeister Tobias Stockhoff haben am Freitag eine erste Dorstener Unternehmerkonferenz zur Corona-Krise per Videoschaltung organisiert.

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Geschäftsführer Josef Hadick und Prokurist Günter Aleff von WINDOR, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Claudia Michel vom Verein „Sag Ja zu Dorsten“ tauschten sich dabei mit Vertretern verschiedener Branchen über die aktuelle Situation und die Perspektiven der heimischen Wirtschaft aus.

Coronakrise Dorsten-Wirtschaftskonferenz
Das Bild zeigt die Teilnehmer der Videokonferenz am vergangenen Freitag zur Situation der heimischen Unternehmen. Foto: Stadt Dorsten

In der ersten Runde gaben die Vertreter von Handel, Banken, Dienstleistungen, Industrie, Handwerk, Gastronomie und Landwirtschaft jeweils eine kurze Lageeinschätzung – nicht nur aus persönlicher Sicht, sondern auch unter Berücksichtigung der Situation in der gesamten Branche.

Das Handwerk leidet zwar unter Auftragsstornierungen, kann aber teilweise noch langfristige Aufträge abwickeln. Dagegen leidet der Einzelhandel unmittelbar und schwer unter den Einschränkungen des Alltags- und Geschäftslebens. Bürgermeister Tobias Stockhoff bittet darum alle Dorstenerinnen und Dorstener, ihren Bedarf möglichst bei Unternehmen vor Ort zu decken. Viele von ihnen bieten inzwischen Bring- und Abholdienste an.

Coronakrise ist eine gewaltige wirtschaftliche Herausforderung

„Die Corona-Krise ist für unsere Unternehmen eine gewaltige wirtschaftliche Herausforderung. Wenn wir auch nach dem Kampf gegen diesen Virus noch eine gute Nahversorgung, einen attraktiven Handel und eine funktionierende Wirtschaft in Dorsten haben wollen, dann müssen wir die Unternehmen jetzt unterstützen“, so Bürgermeister Stockhoff. „Bitte bedenken Sie: Der Arbeitsplatz von Verwandten, Freunden, Nachbarn kann davon abhängen, dass die Kunden Solidarität vor Ort zeigen.”

Eine Übersicht über die Liefer- und Abholdienste heimischer Unternehmen gibt es auf der neuen Internetseite „Dorsten hält zusammen“ (https://win-dor.de/dorsten-haelt-zusammen/).

Hier können sich Unternehmen und auch ehrenamtliche Initiativen und Hilfsangebote mit einem einfachen Kontaktformular registrieren lassen.

Ein weiteres Thema waren die angekündigten Soforthilfen für Unternehmen, die nun beantragt werden können. Nach Medieninformationen läuft das Programm gut, erste Anträge auf Unterstützung seien am Wochenende „teilweise innerhalb von Minuten“ bewilligt worden, heißt es. Allerdings gibt es in den bisherigen Hilfen aus Sicht der Unternehmerschaft auch noch nicht die passenden Angebote für alle Firmengrößen und Branchen.

Die Unternehmer verabredeten, sich regelmäßig per Videokonferenz auszutauschen. Für die Branchen sollen daran wechselnde Vertreter teilnehmen, so dass sich ein möglichst umfassendes Bild der Situation ergibt. Bürgermeister Stockhoff: „Für uns ist dieser Überblick wichtig, damit wir da helfen können, wo es der Stadt möglich ist und damit wir die Sorgen der heimischen Wirtschaft auch mitnehmen können in Gespräche, die wir mit Land und Bund führen.“

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