StartLokalesStadt Dorsten stellt neue Notfallmappe vor

Stadt Dorsten stellt neue Notfallmappe vor

Veröffentlicht am


Bürger können durch Eintragungen ins Heft Vorsorge treffen und sich für den Ernstfall schützen

„Meine Notfallmappe“ steht groß auf dem knapp 20-seitigen Heft, das die Stadt Dorsten in dieser Woche herausgegeben hat.

Dorsten (pd). Die Notfallmappe soll Bürgerinnen und Bürgern behilflich sein, unkompliziert Vorsorge treffen zu können. Ein Unfall oder eine Erkrankung können leider schnell dazu führen, dass viele Angelegenheiten durch nahestehende Personen geregelt werden müssen. Tritt ein Notfall ein, erhalten diese rasch Zugang zu Informationen, die sogar überlebenswichtig sein können.

Anzeige
Anzeige zum Freizeitspezial 2026 auf Dorsten-Online
Notfallmappe-Stadt-Dorsten
Bürgermeister Tobias Stockhoff, Nina Laubenthal (Erste Beigeordnete), Astrid Hochstrat (Grafikdesignerin), Heidrun Römer (Seniorenbeirat), v. l.: Matthias Feller (Direktor der Sparkasse Vest in Dorsten), Petra Kuschnerenko (Demografiebeauftragte). Foto: Stadt Dorsten

Neben persönlichen Daten und Kontakten können in der Notfallmappe u.a. Angaben zu behandelnden Ärzten, Versicherungen sowie zu Medikamenteneinnahmen oder Allergien gemacht werden. Außerdem können Informationen zu Konten, dem Arbeitgeber oder zu Immobilien und Grundbesitz hinterlegt werden. Auch die Vorsorgevollmacht oder die Patientenverfügung sind Themen, zu denen es in der Notfallmappe Aufklärungen gibt.

1000 Exemplare

In erster Auflage hat die Stadt Dorsten 1000 Exemplare drucken lassen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Sparkasse Vest. Matthias Feller, Direktor der Sparkasse Vest in Dorsten, ist von der Notfallmappe sehr angetan: „Die Notfallmappe ist sehr übersichtlich gegliedert. Auch die Hinweise für den Fall einer Krankenhauseinweisung sind im Notfall sehr hilfreich.“

Bürgermeister Tobias Stockhoff sagt: „Ich danke allen Akteuren, die dazu beigetragen haben, diese tolle Mappe zu erstellen. Mit der Notfallmappe können Bürgerinnen und Bürger sich selbst, im Notfall auch anderen, unkompliziert einen Überblick über wichtige persönliche Unterlagen verschaffen. Ich rate dringend dazu, sie an einem Ort aufzubewahren, an dem sie im Ernstfall für Angehörige sofort griffbereit ist.“

Wo ist die Notfallmappe erhältlich?

Erhältlich ist die Notfallmappe im Beratungs- und Infocenter Pflege, im Seniorenbüro der Stadt Dorsten, in den Informationsstellen des Rathauses, in der Stadtinfo Dorsten, in der Seniorenbegegnungsstätte Paulinum, in der Stadtbibliothek, in der Bibi am See, im Krankenhaus Dorsten und in den Filialen der Sparkasse Vest.

Außerdem ist die Broschüre auf der Homepage der Stadt Dorsten bzw. des Seniorenbeirates als pdf – Angebot zum Herunterladen eingestellt.

Bürgerinnen und Bürger, die nicht in der Lage sind, eine der genannten Stellen aufzusuchen oder das digitale Angebot zu nutzen, können die Notfallmappe auch zugeschickt bekommen. Ansprechpartnerin ist Petra Kuschnerenko im Seniorenbüro der Stadt Dorsten unter der Rufnummer 02362 66 4432 oder per E-Mail an [email protected].

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Raub auf Getränkemarkt in Dorsten: Polizei sucht Zeugen

Nach einem Raub auf einen Getränkemarkt in Dorsten sucht die Polizei nach dem Tatverdächtigen und nach Zeugen. Ein maskierter Mann bedrohte eine Mitarbeiterin mit einer...

Lokallust Dorsten Juli 2026 ist da

Die neue Lokallust Dorsten erscheint im Juli 2026 einen Tag früher und bringt Geschichten über Heinz Mönk, Stauder, den 24-Stunden-Lauf und die Innenstadt.

Ein Jahr Peru mit Rotary: Matilda kehrt mit Fernweh nach Dorsten zurück

Vor einem Jahr sprach Matilda Schwieren aus Rhade noch darüber, wie es sich wohl anfühlen würde, für viele Monate Familie, Freunde und den vertrauten Alltag...

Dorsten erinnert in Riga an die Opfer des Holocaust

Die Erinnerung an die aus Dorsten deportierten und ermordeten Juden ist inzwischen auch an einem der wichtigsten Gedenkorte in Lettland sichtbar. Im Wald von Bikernieki...

Klick mich!