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Bau der L608n in Dorsten stagniert

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Bau des Teilabschnitts Süd zwischen Hervester Straße (L608) und Weseler Straße (B58) würde den Ortskern erheblich entlasten

Bau der L608n in Dorsten (Teilabschnitt Süd zwischen Hervester Straße und Weseler Straße), die jahrzehntelange Hängepartie muss beendet werden, sagt Friedhelm Fragemann von der SPD Dorsten

In einem Schreiben an den stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und und Mitglied des Fraktionsvorstandes im RVR-Parlament Michael Hübner beklagt der SPD Politker Fragemann, dass seit Jahrzehnten die L608n in Dorsten-Wulfen auf der Tagesordnung stehe, ohne dass sich bisher Entscheidendes getan habe. Er bittet Hübner, in dieser wichtigen Angelegenheit für die Stadt Dorsten tätig zu werden.

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„Obwohl die L608n seit geraumer Zeit im Landesstraßenbedarfsplan sogar als Maßnahme der Stufe 1 enthalten ist, erfolgen die notwendigen Planungsschritte nicht. Von einer Umsetzung sind wir meilenweit entfernt. Auch wenn aufgrund finanziell begrenzter Ressourcen schon geplante Maßnahmen Vorrang haben, darf das nicht dazu führen, dass eine für Dorsten wesentliche Maßnahme faktisch auf den St. Nimmerleinstag verschoben wird“, so der Fraktionsvorsitzende.

Gerade vor dem Hintergrund des jetzt entstehenden Industrieparks „Große Heide“ in Wulfen und der damit weiter wachsenden Verkehrsbelastung – vor allem für die Anwohner im Ortskern Wulfen – gewinne die L608n als Westumgehung des Ortskerns Dorsten-Wulfen eine besonders hohe Bedeutung.

Fragemann: „Der Bau des Teilabschnitts Süd zwischen Hervester Straße (L608) und Weseler Straße (B58) würde den Ortskern erheblich entlasten, weil der über die B58 nach Westen fließende Verkehr (Richtung der nahegelegenen A31) vollständig aus dem Ortskern herausgehalten werden könnte“.

Es sei also überfällig, auf Landesebene und in der integrierten Verkehrsplanung des Regionalrates im Zuge einer Priorisierung dafür zu sorgen, dass die L608n endlich in den Landesstraßenausbauplan gelange, damit die Gelder für die konkrete Planung und den Bau bereitgestellt werden können.

Die Maßnahme der Westumgehung in Dorsten-Wulfen habe im Übrigen den Vorteil, so Fragemann weiter, dass die Straße schon weitgehend als Erschließung des Industriegebietes Köhl in entsprechender Größenordnung vorhanden ist.

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