StartGesundheitCovid-1957.673 Personen im Kreis erhielten eine Impfung

57.673 Personen im Kreis erhielten eine Impfung

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Impfzentrum Recklinghausen. Foto: Kreis

Geimpft wurden seit dem Start im Kreis Recklinghausen insgesamt (Stand 16. 2.) 57.673 Personen

In der Zeit vom 8. 2. bis einschließlich 16. 2. wurden insgesamt 57.673 Personen im Kreis Recklinghausen mit dem Impfstoff vom Hersteller Astra-Zeneca/Universität Oxford geimpft. Davon sind 56.857 Erstimpfungen. Eine Folgeimpfung erhielten 816 Personen.

Entsprechend den Vorgaben des Landes werden im Impfzentrum Personen unter 65 Jahren mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft. Für Impfberechtigte, die 65 Jahre oder älter sind, ist derzeit der Impfstoff von Biontech/Pfizer vorgesehen.

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Die Art des Impfstoffes

Die Art des Impfstoffes ist ein Vektorimpfstoff (abgeschwächtes Adenovirus des Schimpansen mit Covid-Spike-Protein). Vektorimpfstoffe bestehen aus für den Menschen harmlosen Viren, den sogenannten Vektoren. Adenoviren sind eine Erregergruppe, die eine Vielzahl von Erkrankungen auslöst, u.a. der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes oder der Augenbindehaut und Hornhaut. Quelle: BzgA

Impfung Corona

Harmlose Viren im Impfstoff

Vektor-Impfstoffe sind gentechnisch veränderte und damit harmlose Viren, die als Vektor dienen, um das genetische Material eines Erregers in Zielzellen einzuschleusen. Das eingeschleuste Erbmaterial kann dem Körper eine Infektion vorgaukeln und löst die Produktion von Antikörpern aus. Tatsächlich sind Vektorviren in der Regel aber so konstruiert, dass ihr Erbgut (inklusive dem eingeschleusten Antigen-Bauplan) nicht in das menschliche Erbgut eingefügt wird.

Dieses Virus wurde schon vor mehr als 30 Jahren an der LMU als Impfstoff gegen Pocken generiert. Ein Beispiel für Vektorimpfstoffe ist der Impfstoff „Ervebo“ gegen Ebola.

Warum muss ich zweimal geimpft werden?

Durch zwei Impfungen erreicht der Körper „ein immunologisches Gedächtnis“ und das Immunsystem kann sich dann besser daran „erinnern“, wenn man nach der ersten Impfung mit dem Coronavirus in Kontakt kommen sollte. Laut RKI bestehe bereits nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis somit ein relevanter Schutz, der ohne einen Wirkverlust über mehrere Wochen anhält und somit die Gabe der 2. Dosis zu einem möglichst späten – noch von der Zulassung gedeckten Zeitpunkt – ermöglicht.

Nach Angaben der WHO sollen über 190 Impfstoffentwicklungen gegen das Coronavirus angelaufen sein.

Sind Impfstoffe sicher?

Impfungen sind generell sehr sicher. Sie machen in der Regel weder krank, noch können sich andere an Geimpften anstecken. Denn die meisten Impfstoffe bestehen aus abgeschwächten oder inaktiven Erregern bzw. Bestandteilen von Erregern. Häufig bekommen die Geimpften aber vorübergehend einzelne Symptome wie z.B. erhöhte Temperatur oder Kopfschmerzen. Dies sind Anzeichen dafür, dass sich der Körper aktiv mit dem Impfstoff auseinandersetzt und einen effektiven Schutz gegen den Erreger aufbaut. Diese Impfreaktionen fallen in jedem Fall viel weniger schlimm aus als die Beschwerden oder Folgeschäden der Krankheit, gegen die geimpft wird.

Bleibende Schäden?

Bleibende Schäden sind bei den heutigen Impfstoffen nur bei weniger als einem unter einer Million Geimpften nach einer Mumps- oder Masernimpfung aufgetreten. Zum Vergleich: Ungeimpfte bekommen beide Krankheiten fast immer, und jeder zehnte leidet bei Mumps auch an Hirnhautentzündung, jeder 500ste bei Masern auch an einer Gehirnentzündung. Beide Komplikationen hinterlassen oft bleibende Schäden.

Weltweit arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das neuartige Coronavirus. Denn nur mit einem Impfstoff kann die Welt wieder dauerhaft zu einer Form der Normalität zurückkehren. (Quelle: Bundesministerium für Forschung und Bildung)

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